Bauen & Wohnen – DaFRK – Online Brainnailing At It's Best http://dafrk-blog.com Servers, Foods and Other Nerd-Stuff Tue, 12 Apr 2016 22:49:03 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.4.2 Moderne Beleuchtungsssysteme im Vergleich http://dafrk-blog.com/?p=4080 http://dafrk-blog.com/?p=4080#respond Mon, 11 Jan 2016 11:47:59 +0000 http://dafrk-blog.com/?p=4080 Moderne Beleuchtungsssysteme im Vergleich weiterlesen →]]> In Sachen Hausautomatisierung fällt einem natürlich als eines der ersten Themen ein, dass man vielleicht seine Beleuchtung aus der Ferne steuern möchte. Licht angelassen? Kein Problem, einfach unterwegs schnell ausschalten. Und dann macht es natürlich auch sein, mehrere Lichter, die in einer Gruppe zusammengehörig leuchten sollen, miteinander zu dimmen oder vielleicht sogar in der Farbe wechseln zu können.

In diesem Blogpost vergleiche ich aktuelle moderne Beleuchtungssysteme. Dazu beginne ich mit dem aktuellen Vorreiter auf dem Markt, Philips Hue, und zeige mögliche Alternativen auf. Desweiteren gibt es zwei weitere Wettbewerber, die derzeit noch nicht auf dem deutschen Markt angekommen sind. Diese werde ich kurz vorstellen.

Philips Hue

Philips Hue besteht aus einerzentralen Steuereineheit, die alle Lichter im Haushalt ansteuert. diese wird über ein Patchkabel an den heimischen DSL-Router oder einen Switch bzw. WLAN Access Point eingesteckt, damit es Zugriff auf das Heimnetzwerk hat. Das starterset mit Zentraleiheit und drei Glühbirnen kostet 194 €.

Dann gibt es die Glühbirnen, die mit der oben angesprochenen Steuereinheit angesprochen werden können. Diese können nicht nur ein- und ausgeschaltet,sondern auch gedimmt und in der Farbe gewechselt werden.  Die glühbirnen können 16 Millionen verschiedene Farben darstellen.

Neben den Glühbirnen gibt es noch andere Produkte, die mit der zentralen STeuereinheit angesprochen werden können, beispielsweise der Bloom, der hauptsächlich dafür eingesetzt werden soll, um Farbkleckse an bestimmte Flekcen in der Wohnung zu werfen. Dieser wird einfach in dieSteckdose eingesteckt. Neben dem Bloom gibt es noch LED-Leuchtstreifen, die auch ganz normal in eine Steckdose eingesteckt werden.  Ein sehr cooles Produkt ist Hue Go Leuchte, die mobil aufgestellt werden kann.

Gesteuert wird die Farbe, die Leuchtintensität usw. der Glühlampen über eine Smartphone-App oder Desktop-Software auf dem PC. Die Geräte müssen dabei nicht unbedingt WLAN Zugriff haben. Man kann auch über das Internet mit seinem Philips Hue Account seine Lichter steuern.

Das Besondere an Philips Hue ist, dass man nichts an seiner derzeitigen Beleuchtungseinrichtugn ändern muss, da es sich ja lediglich um Glühbirnen handelt. Man löst einfach die alten Glühbirnen aus der Fassung und schruabt dann die Philips Hue Glühbirnen rein – fertig. Die Glühbirnen gibt es dabei für alle gängigen Sockelarten, z. B. E27 und GU10. Für E14 gibt es einen Adapter von E27 auf E14. Da die glühbirnen einfach nur reingeschraubt werden, können Sie immer noch mit den selben Lichtschaltern wie bisher ein- und ausgeschaltet werden.

ein weiteres cooles feature von Philips Hue ist IFTTT (If This Than That). Damit könnt ihr konditionierte Ereignisse einstellen. Beispielsweise könnt ihr konfigurieren, dass immer wenn ein Youtuber, den ihr abonniert habt, ein Video hochlädt, die Lichter in eurem Haus für eine gewisse Zeit rot werden.

Einziger Wehrmutstropfen bei Philips Hue: der Preis eine 10 Watt E27 LED-Lampe kostet 60 € bei eingestuften 15000 Stunden Lebensdauer, das macht 0,004 Cent pro Stunde. Auf Amazon kriegt man ein 5er-set 60erE27 LED Lampen für 10,35, also für knapp über 2 € das Stück.

Osram Lightify

Auch bei Osram Lightify hat man ein Startkit, welches jedoch nur aus einer Glühbirne und einem Repeater besteht. Das finde ich persönlich besser, da bei Philips Hue ja schließlich auch für den ein oder anderen Verbraucher zu viele Glühbirnen drin sein könnten, die er nicht gleich alle verbauen kann. Das Starterset kostet 114 €.

Zur Einrichtung des Repeaters scannt man einen QR-Code auf der Verpackung ein und wird dann von der Osram-App zur Einrichtung des Repeaters weitergeleitet. Vorteil bei Osram Lightify ist, dass der Repeater einfach nur in eine Steckdose gesteckt wird. Eine Verbindung zum Router / Switch braucht er nicht, der Repeater abut sien eigenes Netz auf und sucht nach allen angeschlossenen Glühbirnen im Umkreis

Nachtiel an der ganzen Sache ist, dass der repeater nur diejenigen Glühbirnen erkennt, die er empfangen kann. Eventuell ist es notwendig, in mehreren Räumen jeweils einen Repeater zu installieren, weil der Repeater im einen Raum die GLühbirnen im anderen nicht sieht. Es ist aber trotzdem möglich dann, über die App, auch über das Internet, die Glühbirnen im eigenen Hauhalt jeweils anzusteuern.

Und natürlich, da der Osram-Repeater sein eigenes Netz aufbaut, kann dieses theoretisch mit dem Haushalts-WLAN in Interferenz geraten und daher die Datenübertragungsrate etwas negativ beeinträchtigen.

Außerdem können die Philips Lightify bei weitem nicht das Farbspektrum der Philips Hue abdecken. Ich habe euch hierzu mal ein Video angehangen, wo die Problematik angesprochen wird.

Eine Funktion wie beispielsweise IFTTT von Philips Hue habe ich bei Osram vergeblich gesucht, auch fehlen mir noch ein paar coole Lampen, wie etwa eine Alternative zum Philips Go. Dafür ist Osram Lightify wesentlich günstiger als Philips Hue. Eine 10 W E27 LED kostet hier nur 19,99 € und sit mit 25000 Stunden Lebensdauer eingestuft, das macht nur 0,0008 Cent pro Stunde. Das ist zwar immer noch nicht auf dem Niveau gewöhnlciher LED-Lampen, aber das kann man ja auch nicht erwarten bei dem Leistungsumfang. Für mich persönlich wäre der Preis in Ordnung.

In SAchen Sockelvielfalt gibt es wie schon bei Philips Hue neben E27 auch GU10-Lampen und ist somit auch für die installation von Spots gerüstet.

LIFX

LIFX nutzt weder eine zentrale Steuereinheit noch einen Repeater. Die Glübirnen wählen sich einfach in das heimische WLAN ein und können dann von der Smartphone App gefunden werden. Der vorteil gegenüber Osram Lightify ist, dass LIFX ebenfalls 16 Millionen Farben darstellen kann und somit in Sachen Farbspektrum mit Philips Hue mithalten kann.

Jedoch konnte ich bei LIFX keine Lampen mit GU10-Sockel finden, was bei vielen, die entsprechend Spots mit GU10-Anschluss bereits vorverbaut haben, auf Unmut stößt. Auch vermisst man Fancy Produkte wie etwa eine Alternative zum philips Go oder Philips Bloom. Jedoch bietet LIFX ebenfalls die Möglichkeit, das Beleuchtungssystem mit IFTTT zu koppeln, steht in dieser Hinsicht also Philips Hue in nichts nach. Außerdem bietet die App einige Effekte wie Strobe-Modus (Disko-Blitzlicht), Color Cycle und Canfle Flicker (emuliert das Flackern einer Kerze). Wie schon bei Philips Hue kann sich das Licht an der Musik anpassen, die im Raum gespielt wird.

Happig ist der Preis für eine einzelne 10 Watt E27 Glühbirne. Dieser beträgt nämlich zwischen 84 und 99 €. Jedoch wurden die Lampenmit einer Lebensdauer von 40.000 Stunden ausgezeichnet, was 0,0021 Cent pro Stunde macht und damit günstiger als bei Philips Hue, aber teurer als bei Osram Lightify ist.

Fazit: Meiner Meinung nach wäre LIFX das derzeit beste moderne Beleuchtungsssystem, wenn es auch Lampen mit GU10-Sockel und mehr Produkte als nur die bloßen LED-Glühlampen geben würde. Die zukunft wird zeigen, ob sich die Sparte hier noch entwickelt.

 

MiLight

MiLight ist aus meiner Sicht nicht wirklich eine Alternative zu Philips Hue und Osram Lightify, weiles keine zentrale Steuereinheit gibt. Jede Glühbirne muss extra gesteuert werden. Ein zentrales Ansteuern mehrerer Birnen ist daher nicht möglich. Auch der Preis spricht nicht wirklich für milight. 2 9 Watt E27 LED Lampen kosten 49 €, das macht 24,50 € pro Stück und damit sind die MiLights sogar teurer als die günstigsten Osram Lightify Birnen für 20 €. Zwar gibt es 6 Watt LED-Lampen im Viererpack, die 18,85 € pro Stück kosten, aber warum sollte ich das tun, wenn ich für einen Euro mehr bessere Qualität von Osram bekomme? Für mich gibt es überhaupt keinen plausiblen Grund, auf MiLight zu gehen.

Aussicht in die Zukunft

Auf dem deutschen Markt noch nicht so angekommen sind die Alternativen Misfit Bolt und, für mich ganz besonders interessant, Qube. Für Qube habe ich euch einmal ein Youtube-Video angehangen, sieht wirklcih sehr vielversprechend aus.

 

 

Wenn dir dieser Post gefallen hat, teile ihn doch auf Social Media, abonniere und verfolge mich per E-Mail, RSS-Feed, Social Media oder registriere dich auf meiner Seite. Wenn du registriert bist, like den Post bitte, wenn er dir gefallen hat!

]]>
http://dafrk-blog.com/?feed=rss2&p=4080 0
Magnetfarbe zum Anbringen von Dekoration ohne Bohren http://dafrk-blog.com/?p=3362 http://dafrk-blog.com/?p=3362#respond Sun, 30 Aug 2015 18:58:54 +0000 http://dafrk-blog.com/?p=3362 Magnetfarbe zum Anbringen von Dekoration ohne Bohren weiterlesen →]]> Vergessen Sie das lästige Bohren und Anbringen von Dübeln in der Wand zum Anbringen neuer Dekorationsobjekte. Man hat mittlerweile eingesehen, dass die undynamisch ist. Möchte man später einmal ein neues Objekt an der selben Stelle anbringen oder ein Bild an eine andere Stelle verfrachten, muss man die lästigne Bohrlöcher wieder füllen und anders wo neu bohren. Diesen umständlichen Aufwand sollten Sie sich im neuen Zeitalter der Wohnungsgestaltung sparen.

Eine gute Möglichkeit, um Ihre Wand nachträglich magnetisch zu machen ist Magnetfarbe oder Magnetlack. 1 Liter kostet ca. 30 € und reicht für 2-3 Quadratmeter Fläche. Die Farbe tragen Sie ganz normal auf einer Wand auf. Die Farbe besteht zum Großteil aus magnetisierten Metallpartikeln und dadurch in der Lage, mit Hilfe von stylischen Tafelmagneten oder ganz einfach leichte metallene Objekte an der Wand anzubringen. Je mehr Schichten Sie von der Farbe übereinander streichen, desto schwerere Objekte können Sie an der Wand anbringen, da sich das Magnetfeld der Wand dann verstärkt.

Wenn Sie sogar so weit gehen wollen, dass man keine Tafelmagnete sehen soll, mit dessen Hilfe Sie beispielsweise Bilder aufgehangen haben, dann können Sie mit Magnetpflastern arbeiten, die Sie auf die Rückseite des Bildes auftragen.

Sollten die Tafelmagnete nicht gut genug halten, können Sie auch Neodym-Magnete verwendne. Diese sind sehr klein und fallen daher nicht besonders im Bild auf, haften aber sehr gut.

Da wir gerade schon bei der Magnetfarbe sind, hier noch ein kleines Projekt, einen Keilrahmen in eine Magnettafel zu verwandeln. Dazu müssen Sie allerdings mehrere Schichten (mindestens 3) auf den Rahmen auftragen und jede Schicht immer jeweils 2 Stunden trocknen lassen. Hierzu habe ich ein schönes Projektvideo auf Youtube gefunden

 

 

Wenn dir dieser Post gefallen hat, teile ihn doch auf Social Media, abonniere und verfolge mich per E-Mail, RSS-Feed, Social Media oder registriere dich auf meiner Seite. Wenn du registriert bist, like den Post bitte, wenn er dir gefallen hat!

]]>
http://dafrk-blog.com/?feed=rss2&p=3362 0
Tischküchengeräte für Single-Haushalte in WGs oder Kleinstwohnungen http://dafrk-blog.com/?p=1126 http://dafrk-blog.com/?p=1126#respond Mon, 16 Feb 2015 16:05:49 +0000 http://dafrk-blog.com/?p=1126 Tischküchengeräte für Single-Haushalte in WGs oder Kleinstwohnungen weiterlesen →]]> In WGs oder kleinen Wohnungen hat man selten eine Küchenzeile mit Backofen. Sich selbst einen einbauen zu lassen ist oftmals nicht rentabel, vor allem wenn man nur für kurze Zeit an diesem Ort lebt.

Oft hat man aber dennoch den Wunsch, sich beispielsweise selbst Brot oder Pizza zu backen. Kleine Backöfen aus dem Supermarkt, in den nur eine halbe Pizza rein passt, machen dabei keinen Spaß.

Zum Glück gibt es auch Backöfen mit mehr Stauraum, beispielsweise die 20 Liter Backöfen von Severn. In diesem können sich Hobbyköche nach Herzenslust austoben. Ich backe darin beispielsweise selber vegane oder auch vegetarische Pizzarezepte, eigene Baguettes und sogar eigenes Brot auf.

In seltenen Fällen, beispielsweise in Stuben der Bundeswehr, hat man nicht mal eine Küchenzeile und somit auch keine Herdplatten. Oft hat man die Möglichkeit, sich in irgendeinem Raum Tisch-Herdplatten aufzustellen, sofern diese feuerfest aufgestellt sind.

Ich persönlich empfehle dabei, keine Billig-Herdplatten zu kaufen, sondern sich Induktionsherdplatten zu besorgen. Die machen auf Dauer einfach mehr Spaß, sind einfacher zu reinigen und machen das Gargut schneller warm.

Wenn dir dieser Post gefallen hat, teile ihn doch auf Social Media, abonniere und verfolge mich per E-Mail, RSS-Feed, Social Media oder registriere dich auf meiner Seite. Wenn du registriert bist, like den Post bitte, wenn er dir gefallen hat!

]]>
http://dafrk-blog.com/?feed=rss2&p=1126 0
Miete: Alles über Betriebskosten http://dafrk-blog.com/?p=1094 http://dafrk-blog.com/?p=1094#respond Tue, 10 Feb 2015 12:15:53 +0000 http://dafrk-blog.com/?p=1094 Miete: Alles über Betriebskosten weiterlesen →]]> Es ist rechtlich nicht vogresehen, dass die Betriebskosten einer Wohnung auf den mieter umgelegt werden können. Damit das passieren kann, muss eine gültige Vereinbarung zwischen Mieter und Vermieter im Mietvertrag getroffen werden. Fehlt diese Vereinbarung im Vertrag, muss der Mieter nur die vereinbarte Grundmiete entrichten.

Bei einigen Verträgen ist es heute noch so, dass keine Nebenkostenvereinbarung existiert – die Nebenkosten sind dann oftmals in die hauptmiete als Pauschale mit einkalkuliert.

Es ist in der Praxis Gang und Gäbe, die Betriebskosten in dieser Nebenkostenvereinbarung genau aufzuführen, welche Betriebskosten auf den Mieter umgelegt werden. Hier kam es jedoch in der Vergangenheit oft zu Unklarheiten und Streitigkeiten, da Kosten vergessen wurden. Hier muss man also vorsichtig sein. Andere Beschreibungen wie beispielsweise die grobe Beschriebung der Nebenkosten als Nebenkosten, Hausgebühren oder Grundbesitzabgaben sind komplett unwirksam, da sie zu unbestimmt sind. Man muss also die Kosten so genau aufführen wie nur irgend möglich. Als Vereinfachung kann der Vermieter in dieser Verienbarung auf die Betriebskostenverordnung hinweisen und diese beifügen. Diese enthält einen Betirebskostenkatalog, welcher die möglichen KOsten beinhaltet, die auf den Mieter zukommen können – und der Vermieter kann keinen Posten vergessen.

Es muss eindeutig vereinbart werden, dass der Mieter die Nebenkosten zusätzlich zur Miete zu zahlen hat, sonst besteht diese Pflicht für den Mieter nicht.

Als Mieter hat man das REcht, einen Einblick in das Zustandekommen seiner Betriebs-/Nebenkosten einzusehen. Bei einer normalen Wohnung darf der Vermieter hierbei keine Zusatzkosten in Rechnung stellen. Bei einer WEG hingegen darf der Vermieter die Kosten zur Erstellung der Belege erheben. Als Mieter darf man hierbie Nebenkostenabrechnungen, Belege und in Wartungs- oder Hausmeisterverträge reinschuaen. Der Mieter muss dabei pürüfen können, ob sich hier nicht  Instandhaltungskosten oder verwaltungskosten verstecken, für die er nicht einstehen muss. Wenn ein mieter ohne Einblick in die Abrechnung anderer Mieter nicht nachvollziehen kann, ob die kostenvertielung egrecht ist, darf er auch diese abrechnungen einsehen. Dabei dürfen selbstverständlich die persönlichen Daten der anderen Mieter geschäwrzt werden. Dabei kann man als mieter auf Vorlage der Originalbelege pochen. Der mieter kann auch eine Person seines vertrauens mit der Prüfung beuaftragen. Dabei kann es sich um Rechtsanwälte oder den Mitarbeiter eines meitvereins handeln. Man hat jedoch kein Recht auf Überlassung von Fotokopien der Belegen – es sei denn die Einsichtnahme vor Ort beim Vermieter sind ihm nicht zumutbar, etwa durch Krankheit, Alter oder weit entfernten Wohnsitz des Vermieters. Der Vermieter darf laut Urteil des Amtsgerichts Brandenburg für die Herstellung von Fotokopien pro Stück etwa 25 cent an Kosten im Voraus berechnen – hierbei werden Material-. und Arbeitskosten mit eingerechnet.

Dabei ist die erste Prüfung immer, ob auch wirklich nur diejenigen Kosten abgerechnet werden, die in der Betriebskostenvereinbarung aufgeführt wurden bzw. die im Betriebskostenkatalog der Betriebskostenverordnung enthalten sind.

Dabei gibt es in der Betriebskostenverordnug desweiteren klare Grenzen, die der Mieter für einen bestimmten Posten verlangen darf. Auch dieser Vergleich lohnt sich.

wichtig ist: Zahlen Sie keine nicht aufgeführten Betriebskosten an den Vermieter! Denn wenn Sie den Betrag überweisen, obwohl die Betriebskosten nicht aufgeführt sidn, könnte man dies vor Gericht als die Annahme eines Angebotes seitens des Vermieters sehen, die Abrechnung um zusätzliche Posten zu erweitern.

Betirebskosten, die nicht auf den Mieter umgelegt werden klönnen, sind beispielsweise Nutzerwecshelgebühren für die ablesung der Erfassungszeiger beim Auszug eines mieters, gewisse Tätigketien des Hausmeisters als Lohn etc.)

Wenn Sie nicht die Art, sondern die Höhe der Betriebskosten, die Ihnen der Vermieter berechnet, für unangebracht halten, müssen Sie als Mieter die Beweisführung übernehmen. Hierzu gehört Einsichtnahme der Belege, was das gute Recht des mieters ist, sowie eventuell Vergleichsbescheide bei Gemeinden, Dienstleistern etc. zu beschaffen.

Die Betriebskostenabrechnung muss für den Mieter verständlich sein. Ein mieter muss eine lose Zusammenstellung der Ausgaben nicht akzeptieren.  Die Betriebskostenabrechnung muss dabe auch für das Laienverständnis des Mieters ersichtlich sein. ist die Abrechnung unverständlich, können sie eine verständliche Betriebskotenabrechnung nachfordern.

Die Vorauszahlung, die Sie als mieter monatlich an den Vermiete rfür ihre Betriebskosten zahlen, müssen nicht bedeuten, dass Sie am Ende der Abrechnungsperiode nicht noch etwas nachzahlen müssen. Der verbruach eines Mieters ist nicht vorhersehbar, deswegen kann ein Vermieter die (monatliche) Betriebskostenvorauszahlung auch mal  zu niedrig einschätzen. Waren die Kosten in der realität höher, müssen Sie als mieter nachschießen. Dabei muss der Vermieter nur darauf achten, dass er kein Lockvogelangebot macht, bei welchem die Vorauszahlung komplett unrealistisch bewertet wurde – dazu muss allerdings die besonders niedrige Höhe der Vorauszahlung vorher im Vertrag besichert worden sein, damit Sie als Mieter ein Klagerecht dagegen haben.

Wohnen zwei oder mehrere Personen in einer Wohnung, kann der Vermieter die Betriebskosten gesamtschuldnerisch von nur einer einzigen Person eintreiben – auch wenn die anderen nicht auffindbar oder zahlungsunfäöhig / zahlungsunwillig sind. Man haftet als Mieter also gesamtschuldnerisch zusammen für die Betriebskosten.

Wenn dir dieser Post gefallen hat, teile ihn doch auf Social Media, abonniere und verfolge mich per E-Mail, RSS-Feed, Social Media oder registriere dich auf meiner Seite. Wenn du registriert bist, like den Post bitte, wenn er dir gefallen hat!

]]>
http://dafrk-blog.com/?feed=rss2&p=1094 0
Alles über Mietkaution http://dafrk-blog.com/?p=1090 http://dafrk-blog.com/?p=1090#respond Mon, 09 Feb 2015 17:54:17 +0000 http://dafrk-blog.com/?p=1090 Alles über Mietkaution weiterlesen →]]> Die Mietkaution dient dem Vermieter als Absicherung

Auf diese kaution kann der Vermieter zurückgreifen, wenn der Meiter seinen miet- oder Schadenersatzpflichten nicht nachkommt. Ansorüche auf Rückzahlung der mietkaution kann der mieter frühestens nach der wohnungsübergabe an den Vermieter stellen.

(Originaltext Wikipedia)

Es ist also das gute Recht des Vermieters, eine solche Kaution zu verlangen.

Wichtig ist, dass ihr bei der Wohnungssuche sichergeht, dass ihr die Kaution auch wirklich an den Vermieter und nicht an den alten Mieter oder einen mitbewohner in einer WG zahlt. Viele Betrügereien im Internet oder abzockende Altmieter versuchen, von euch eine Kaution einzutreiben. Allein der Vermieter hat das Recht, eine solche einzutreiben.

Es kann allerdings sein, dass eure Vorgänger von euch eine Ablöse für Möbel verlangen. Das wiederum ist das gute Recht der Altmieter – ihr könnt euch nur entscheiden, ob ihr das Angebot akzeptiert oder nicht. Dabei solltet ihr euch vom Zustand der Altmöbel überzeugen und die Übergabe der originalrechnung verlangen.

die Höhe der Kaution, die der Vermieter von euch verlangen darf, darf drei Monatskaltmieten nicht übersteigen. Tricky: in der Regel werden die Nebenkosten nicht berücksichtigt, ganz gleich, ob diese detailliert berechnet oder als PAuschael abgegolten werden. ist hingegen eine sogenannte pauschalmiete vereinbart, ist dieser Preis für die Berechnung der Kaution maßgebend – im Endeffekt zahlt ihr dann die Betriebskosten bei der Kaution mit.

Grundsätzlich ist das nicht schlimm – denn: Solange ihr keinen Schadenersatz leisten müsst, eure Miete brav zahlt und ansonsten keine Schulden beim Vermieter aufbaut, bekommt ihr die Kaution zurück.

Wird die Grenze von drei monatskaltmieten überschritten, steht euch der überschüssige Betrag als Rückzahlung zu. Der Rest ist weiterhin als Kaution gültig beim Vermieter hinterlegt. Der mietvertrag wird deswegen also nicht gleich unwirksam.

Das Vereinbaren von mehreren Kautionen für verschiedene Zwecke ist unwirksam. Kautionen für Schönheitsreparaturen, Parkettböden o. Ä. sind in der Grundkaution mit einzukalkulieren und dabei ist der Höchstbetrag von drei Monatskaltmieten einzuhalten.

Der Vermieter hat auch keinen Anspruch auf Aufstockung der Kaution bei einer Mieterhöhung. Es kann jedoch sein, dass im mietvertrag eine solche Aufstockungsvereinbarung drinsteht – also hier vorsichtig lesen, denn sonst könnte diese Erhöhung zulässig sein. diese Klausel muss aber eine Anpassung auch bei einem mietnachlass ermöglichen.

Die mietkaution muss in der Regel auch nicht auf einmal beglichen werde, sondern in drei gleichen Teilen in einer regelmäßigen Rate. Einige vermieter halten sich für ganz schlau – und verlangen die Bezahlung der kompletten Mietkaution auf einmal, sonst werden die Schlüssel einbehalten.

Sie als Mieter sollten dem Vermieter in diesem Fall ein Einschreiben per Rückschein schicken mit der Aufförderung, die Schlüssel bis zu einem Fälligkeitsdatum herauszurücken. Zwar ist ein Einschreiben per Rückschein per se nicht rechtssicher -Sie müssten dazu auf eine Gerichtsbotensendung zurückgreifen, siehe mein Post Der Beweiswert von Kommunikation  -was ist vor gericht verwertbar – aber das Einschreiben liefert ihnen schon einen gewissen Nachweishcharakter, da man in Ihrem Fall davon ausgehen kann, dass nur ein bestimmter Inhalt in diesem Schreiben vorgelegen haben kann. Wenn sie auf Nummer sicher gehen wollen, entscheiden Sie sich für eine Gerichtsbotenzusendung.

Weigert sich der Vermieter immer noch,die Schlüssel herauszugeben, können Sie sich an den mieterbund oder an einen REchtsanwalt wenden. sie können bei nachweislichem Leistungsverzug die Verzugsschäden, wie Rechtsanwalts- oder Hotelkosten vor Gericht geltend machen.

die Kaution, die Sie an den Vermieter zahlen, muss dieser auf einem separaten Konto ansparen. Dieses Konto soll vor einer Plete des Vermieters schützen und somit verhindern, dass die Mietkaution nicht mehr zurück gezahlt werden kann. Es gab Fälle, in denen sich der Vermieter nicht darn gehalten hat. In einem Fall fand der Mieter dies heraus und zog den Kautiosnbetrag bei der letzten mietzahlung ab. Dem Zwangsverwalter, der zum Einzug der fehlenden mietsumme zuständig war, teilte dieser mit, er würde den Betrag einbehalten, bis der vermieter für seine Kaution ein extra bankkonto eingerichtet hatte. Der Fall wurde vor dem Bundesgerichtshof geklärt – die Kaution musste umgeschichte werden – und zwar vom Zwangsverwalter. Schlecht sieht es hingegen aus, wenn sich das gesamte Mietgebäude in der Insolventverwaltung befindet.  Dann bekommen sie nur Geld, wenn die Kaution bereits im Vorfeld anderweitig angelegt wurde. Ansonsten müssen Sie – wie alle anderen Gläubiger des Vermieters auch – Ihre Kaution als Insolvenzforderung geltend machen – da sehen Sie meistens nicht alles wieder, was Sie angezahlt haben.

Als Mieter kann man grundsätzlich vom Vermieter einen Nachweis eines insolvenzfesten Kontos für die Kaution verlangen, bevor man diese zahlt. Verweigert dies der vermieter, kann man die Kautionszahlung zurückfordern.

Wenn dir dieser Post gefallen hat, teile ihn doch auf Social Media, abonniere und verfolge mich per E-Mail, RSS-Feed, Social Media oder registriere dich auf meiner Seite. Wenn du registriert bist, like den Post bitte, wenn er dir gefallen hat!

]]>
http://dafrk-blog.com/?feed=rss2&p=1090 0