DaFRK - Online Brainnailing At It's Best » Nerd Stuff http://dafrk-blog.com Servers, Foods and Other Nerd-Stuff Thu, 20 Aug 2015 08:22:46 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.3 Pure Pwnage http://dafrk-blog.com/?p=1038 http://dafrk-blog.com/?p=1038#comments Sun, 01 Feb 2015 01:08:25 +0000 http://dafrk-blog.com/?p=1038 Pure Pwnage weiterlesen →]]> Heute möchte ich mal über eine Show schreiben, die mich mein ganzes Leben lang irgendwie begleitet hat: Pure Pwnage.

Pure Pwnage startete als kleine Persiflage, bei der es um den realitätsfremden C&C Generals Pro Gramer Jeremy geht, der in forgteschrittenem Alter immer noch vom Einkommen seiner Mutter abhängig ist und das Zocken als seinen Beruf sieht. Zum krassen Gegenteil ist sein bodenständiger Bruder Kyle, der in eine Schule für Filmemacher geht und versucht, sein Hobby zum Beruf zu machen. Dabei will er erste erfahrungen sammeln, indem er seinen Bruder Jeremy bei seinem Gamer-Alltag filmt. Das ganze wird mehr als humorvoll verpackt, welches ich nicht zu beschreiben versuche, sondern am Besten gleich mal das Video anhänge.

Diese erste Episode sollte ursprünglich nur als kleine Aufhereitung in einem C&C Generals-Forum, dem Forum des Replay-archivs CnCReplays.com, dienen. Später ist daraus aufgrund der hohen Popularität, den das Video im Internet erzeugt hat, eine ganze Show geworden. Schnell war klar: es muss mehr als nur eine Episode geben.

Besonders reizvoll ist die Show besonders in den ersten Episoden natürlich für jene, die sich mit Echtzeitstrategiespielen und deren Multiplayerszene auskennen. Aber auch Casual-Gamer können bereits in den ersten Episoden einsteigen und kommen recht gut mit.

Später werden auch andere Genres angesprochen. Mit dem Charakter FPS Doug ist sogar eine Ikone geboren worden – von ihm stammt ursprünglich die Phrase Boom Headshot. Die Szenerie, in der Doug vorgestellt wird und mit dieser Phrase um sich drischt, ist berühmter geworden als die Show selbst – und viele dachten dabei, dass es sich bei FPS Doug nicht um einen fiktiven Charakter handelt.

Die show wird anfangs besser und besser – es werden Songs geschrieben, die echten Nerd-Charakter haben und zum Kult werden, wie etwa der Noob Song.

Im Verlauf der Geschichte lernt Jeremy Anastacia kennen. Sie treffen sich in World of Warcraft und Jeremy wird süchtig, was ebenfalls eine sehr lustige Story nach sich zieht.

Dann kommt auch noch Jeremy’s Freund Dave dazu – der besonders durch seine Art, ungewollt passiv-agressiv und komisch zu sein, mir persönlich besonders sympathisch ist.

Die Story schreitet fort. Leider kommt irgendwann die Wende und es geht mehr und mehr um die Story rund um die Charaktere als um das eigentliche Kernelement – den Humor rund um die Welt des Online-Spiels. Das haben die Macher leider so um Folge 12 rum verloren. Es sind ab Episode 12 schon hin und wieder gute Szenen dabei, aber die Ultra-Epicness der ersten Hälfte fehlt einfach.

Dennoch lief die Serie wunderbar und hatte großen Erfolg: In den USA und in Kanada wurden regelmäßige Events abgehalten, zu denen Pure Pwnage-Fans regelrecht hinpilgerten. Die Show schaffte es auch zu Gastauftritten in anderen GAming-Shows, beispielsweise bie der australischen Gamingshow Good Game. Pure Pwnage wurde in Dokumentationen abgehandelt und die Macher wurden online interviewt.

Der charakter Dave, der in der show für seine Kochkünste berühmt ist, war bei den Zuschauern so beliebt, dass es einen SPinoff gab, in dem es nur um den Charakter Dave ging. Die Macher verpassten ihm eine eigene Kochsendung, die einige Anhänger gefunden hat.

2008 kam dann der Rückschlag: Troy Dixon, der Darsteller des in der zweiten Hälfte hinzugekommenen Charakters Terence Brown, ist bei der Heimfahrt von einem Comedy-Auftritt (die meisten Darsteller in Pure Pwnage sind comedians oder Amateur-Schauspieler) tödlich verunglückt – vermutlich aufgrund von schlechten Straßenverhältnissen im Winter von der Fahrbahn abgekommen. Das war vorerst das Ende für die Show. Die Pure Pwnge Crew hat auf seiner Website verlautbart, dass die Show vorerst eingestampft wird, da man sehr stark in der Trauer steckt.

Nach langer Zeit kam Pure Pwnage zumindest teilweise wieder zurück. Sie versuchten sich mit einigen Spinoff-Shows wie beispielsweise der Gamer Army – ursprünglich konnten dort lediglich Fans der Show beitreten und dadurhc von gewissen Benefits durch ihre Mitgliedschaft produzieren – später wurde mit idesen Fans eben die gleichnamige Show produziert.

Ende 2008 kündigte dann Pure Pwnge an, dass Sie mit Showcase eine Partnerschaft abgeschlossen haben und es eine TV-Serie geben wird. Ich persönlich weiß noch, dass ich damals vor Freude ausgerastet bin.

Im Auftakt zu dieser Show gab es einen sogenannten Production Blog, durch welchen die Leute heiß auf die Show gemacht werden sollten.

 

2010, rund 2 Jahre nach dem ersten Production Blog, kam dann endlich die Tv-Sendung – ein REboot der Pure Pwnage Story. Ich muss zugeben, sie war nicht schlecht, hat aber nicht mehr den Charme der sogenannten Web Series ausgestrahlt.

Die Serie schlug aufgrund dessen – und weil schon viele Jahre seit der Ausstrahlung der WEb Series und der production Blogs vergangen waren – nur noch mäßig ein. Deswegen wurde die TV Series leider nach 9 Folgen schon wieder abgesetzt. Lange hörte man nichts mehr von Pure Pwnage. Die Hoffnung von einem Neuanfang war sozusagen ausradiert.

Jahre später kündigten dann die Macher an, dass Sie ein Crowdfunding-Projekt angestoßen haben, um einen Film über Pure Pwnge zu machen – dabei wurde betont, dass dieser wieder mehr im Stil der Web Series gestaltet sein sollte und nicht im Stil der TV series.

Die Summe wurde aufgebracht und wir werden einen Pure Pwnage Movie bekommen. Ich muss sagen: ich bin gemischter Gefühle. Denn: Ich persönlich nehme an, dass im Film aus Sponsoring-Gründen und der Liebe zur Aktualität eben Geschehnisse aus der aktuellen Gaming-Welt aufgegriffen werden.  Irgendwie bezweifle ich, dass der Flair der damaligen Episoden aber in diesem Szenario wiederbelebt werden kann. Aber: Lassen wir uns überraschen.

Im Zuge der Promotion für das Pure Pwnage Movie wurde ein Youtube-Channel mit sämtlichen Episoden der Webseries eingerichtet. Das interessant dabei ist, dass nach der letzten offiziellen Pure Pwnage Folge bereits Filmmaterial für eine neue Episode produziert wurde, welches aber nicht veröffentlicht wurde, da Troy Dixon kurz danach starb. diesesunveröffentliche Material wurde in diesem Youtube-Channel Jahre nach seinem Dreh der Öffentlichkeit gezeigt – und ich finde es geil.

Desweiteren wurde bisher ungesehenes Behind the Scenes Material veröffentlicht.

Jarett Cale, der Darsteller von Jeremy, ist im echten Leben Comedian. Er hat sich in diesem Reddit-Thread sehr eng mit den Fans über den Film und die vergangenen Jahre bei Pure Pwnage unterhalten. Auf jeden Fall lesenswert.

Wer auf dem aktuellen STand in der Movie-produktion bleiben will oder sich selber heiß machen will, der kann das auf verschiedene Art und Weie.

Auch diesmal gibt es einen Production Blog. Der ist allerdings mehr relaitätsnah und nicht auf Comedy gemacht. Die Macher streamen auch regelmäßig. Wer ein bisschen Comedy mag, kann sich Jeremy’s Mail Sack anschauen

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Buchrezension – World of Warcraft: Im Strom der Dunkelheit http://dafrk-blog.com/?p=732 http://dafrk-blog.com/?p=732#comments Mon, 29 Dec 2014 05:23:08 +0000 http://dafrk-blog.com/?p=732 Buchrezension – World of Warcraft: Im Strom der Dunkelheit weiterlesen →]]> Und weiter geht es in meinem Warcraft-Romanmarathon. Für alle, die davon gelangweilt sind: Keine Sorge, ich werde mir in Zukunft auch mal anspruchsvollere Romane vornehmen. Im Moment bin ich aber daran interessiert, die gesamte Warcraft-Serie durchzulesen, weshlab in nächster Zeit noch einiges in dieser Richtung kommen wird.

Das buch ist das Prequel zum bereits von mir rezensierten Jenseits des dunklen Portals, welches auf die Ereignisse in diesem Buch aufbaut. Das Buch beschreibt die Geschehnisse während des zweiten Krieges nach der Einnahme von Stormwind durch die Orks. Bedeutende Persönlichkeiten, die in diesem Roman eine besondere Rolle spielen, sind etwa Anduin Lothar, Thuralyon, Uther Lichtbringer, Daelin Proudmoore, Orgrim Doomhammer, Gul’Dan und noch einige mehr. Auch erfährt man einige Details über die Gruft von Sargeras, in welche man sich im Laufe der Nachtelfen-Kampagne von The Frozen Throne begibt.

Von der Qualität her muss ich sagen, dass mir dieses buch besser gefallen hat als sein Nachfolger, wahrscheinlich deshalb, weil Autor rosenberg hier wesentlich freier schreiben konnte. In dem Nachfolger hatte teilweise Christie Golden ihre Finger drin, was man auch deutlich merkt. Der grund ist, dass sich die Chroniken in Jenseits des dunklen Portals teilweise  mit Ihrem Buch World of Warcraft: Arthas decken, und daher einige Parallelen behandelt wurden.

Das Buch zweigt aber dennoch nicht allzu sehr vom Stil Rosenbergs ab. Das buch ist eindeutig mit Liebe geschrieben, gut gefällt mir auch hier die Charakterzeichnung und die fantasievolle Schilderung der Umgebung, in welchem sich diese gerade befinden. Von der Story her darf man natürlich keine großartigen Spannungsbögen erwarten – es ist eine Warcraft-Story, und diese sind bekanntlich sehr einfach aufgebaut. Man muss sich hier vielmehr von der beeindruckenden Welt und der Liebe der Charaktere leiten lassen. Darauf haben Warcraft-romane schon immer aufgebaut und auf einen neutralen Leser ohne Affinität zur Warcraft-Welt würden diese Romane wahrscheinlich acuh langweilig wirken.

Ich favorisiere Rosenberg eindeutig über Christie Golden, weil seine Geschichten irgendwie plausibler rüberkommen. Golden hat ein Talent dafür, bestimmte Handlungen oder Dialoge ihrer Charaktere aufgesetzt und künstlich wirken zu lassen, weil sie nicht realitätsgetreu wirken. Bei Golden habe ich mich öfters dabei ertappt, wie ich eine Passage gelesen habe und mir gedacht habe: „Also so reagiert kein normaler Mensch auf die Situation“. Bei Rosenberg hatte ich diese Gefühle nicht, vor allem da er die Entscheidungen seiner Charaktere immer wieder rechtfertigt, was der Authentizität der Geschichte beiträgt.

Insgesamt kann ich eine Kaufempfehlung aussprechen.  Wer Warcraft-Geschichten mag, wird diese vielleicht als eine der besten anerkennen.

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Buchrezension / Diskussion – World of Warcraft: Teufelskreis http://dafrk-blog.com/?p=662 http://dafrk-blog.com/?p=662#comments Wed, 24 Dec 2014 19:06:45 +0000 http://dafrk-blog.com/?p=662 Buchrezension / Diskussion – World of Warcraft: Teufelskreis weiterlesen →]]> Und wieder eine Warcraft-Buchrezension. Teufelskreis spielt nach den Ereignissen von The Frozen Throne und bietet einen Übergang zu World of Warcraft sowie zu einigen anderen Büchern wie beispielsweise World of Warcraft – arthas. Denn in diesem Buch gibt es kurze Kapitel, die auf die Ereignisse von Teufelskreis aufbauen.

Vom Schreibstil her ist das Buch durchaus gelungen. Wie immer ist die STory stimmig, der Roman ist aber Warcraft-typisch sehr einfach gehalten. Es gibt keine komplexen Storyverstrickungen und tiefgründige Dialoge. Dafür wird den wichtigen Charakteren in dieser Geschichte – Thrall, Jaina Proudmoore und Medivh’s Mutter Aegwynn – genügend Aufmerksamkeit gewidmet. die Charakterzeichnung gelingt – und die Geschichte an sich ist zwar nicht umwerfend, hält aber bei Laune

Schöne Seitenschwenks

Es gibt einen köstlichen Verweis des männlichen Autors auf das Phänomen der gläsernen Decke, also dass Frauen härter arbeiten müssen als Männer, da Lady jaina Proudmoor einen weiblichen Oberst in Ihrem Militär unterhält und sich deswegen im Verlaufe des Romans mehrmals rechtfertigen muss.

Es gibt wieder einige Sidestories über Charaktere, die im Verlaufe des Buches ansonsten aber keine nennenswerte Rolle spielen – darunter beispielsweise Rexxar oder Rokhan – beide bekannt aus der Orc-Kampagne von The Frozen Throne.

Schöne Zitate

„Ist nicht der Hauptunder uns von den teiren trennt,d er, dass wir usnere Natur ändern können?“

„Als Blackmoore wmich wie einen Menschen erziehen ließ, muisste ich viele philosophische und naturwissenschaftlcihe Abhandlungen lesen. Bemerkenswert unter all dem war ein Vermerk, der mir im Gedächtnis haften blieb. Und zwar, dass am fangn aller WEisheit die Aussage „Ich weiß es nicht“ steht. Wer zu diesem Eingeständnis nicht fähig ist, wird neimals etwas lernen. Und ich rühme mich der Fähigkeit, lernen zu können, Burx“ – trhall.

„Eigentlcih würde ich eher sagen, die menschliche neigung, die antur zu missbrauchen, grenzt ans Psychotische.“ – Jaina

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Buchrezension / Diskussion – World of Warcraft: Jenseits des dunklen Portals http://dafrk-blog.com/?p=655 http://dafrk-blog.com/?p=655#comments Mon, 22 Dec 2014 06:45:08 +0000 http://dafrk-blog.com/?p=655 Buchrezension / Diskussion – World of Warcraft: Jenseits des dunklen Portals weiterlesen →]]> Vorsicht: dieser Post enthält Spoiler über das Buch und soll keine Kaufempfehlung darstellen, sondern mehr eine Reflektion für bereits Belesene sein.

Endlich mal wieder ein wirklich gutes Warcraft-buch. In meiner letzten Buchrezension zu einem Buch im Warcraft-Universum – World of Warcraft: Arthas – musste ich leider feststellen, dass das Buch zwar unterhaltsam war, jedoch nicht wirkklich an die gewohnte Qualität aus den Warcraft-Romanen heranreicht.

Das Buch hat nette Schwenks und beleuchtet daher die Geschehnisse zwischen dem zweiten Krieger zwischen Allianz und Horde und den Geschehnissen in Warcraft 3 von beiden Seiten – also einmal aus dem Blickwinkel von Charakteren der Allianz – und einmal von Blickwinkeln von Horde-Charakteren.

Hierbei gelingt es dem Autor Aaron Rosenberg, eine schön durchwachsene Tiefe bei der Beschreibung von Schauplätzen und charakteren zu erzielen. Man kann sich gut in die empfindungen der charaktere hineinversetzen und hat immer eine genaue Vorstellung davon, wo man sich gerade befindet.

Ansonsten wirkt der Geschichtsverlauf jedoch durchdacht. Die Erzählung ist abwechslungsreich, es bleibt stets spannend. Man fühlt mit den Charakteren mit und verliert sich in die schöne Welt von Warcraft. Es ist kein anspruchsvolles Werk, das erwartet man aber von einem Warcraft-Roman auch nicht.

Kleine Schwächen

Die Story wirkt an manchen Stellen etwas aufgesetzt. Im Verlaufe des Buches müssen die Orks bestimmte Artefakte aus Azeroth stehlen, um ein Portal in eine andere Welt öffnen zu können.

Zufällig haben die Sterngebilde, die für das mächtige Ritual sichtbar sein müssen, genau die Form der dazu benötigten Artefakte. Schon ein bisschen lächerlich, findet ihr nicht?

Nette Seitenschwenks

Das Buch enthält einige Überlagerungen mit anderen Werken aus dem Warcraft-Universum. So kann man hier beispielsweise eine Szene aus dem oben genannten Buch World of Warcraft – Arthas aus der Sicht von Muradin Bronzebeard nachempfinden, die im eigentlichen Buch aus der Sicht von Arthas geschildert wird. Da ich dieses Buch erst vor kurzem gelesen habe, ist mir dies besonders in Erinnerung gebliebne. Es gibt aber auch einige hinweise auf das Buch Warcraft – Der letzte Wächter, da ja Khadgar in dem Buch vorkommt und dieser isch desöfteren auf seine Tage in Medivh’s Turm besinnt.

Es werden nette kleine Details zu einzelnen Charaktergeschichten verraten, etwa die von Rexxar und von Garrosh Hellscream – Grom’s Sohn.

Ungeklärte Themen

Aus den Geschehnissen von Warcraft 3 wissen wir, dass der Schreckenslord Tichondrius irgendwie in den Besitz des Schädels von Gul’Dan gekommen sein muss, da er diesen zur Schändung des Landes der heiligen Wälder der Nachtelfen benutzt. Im Verlaufe des Buches wird geklärt, dass der Schädel seinen Weg nach Azeroth in die hände der Allianz findet. Ungeklärt bleibt die Frage, wie der Schädel im Verlaufe von Warcraft 3 RoC in die Hände der Dämonen fällt.

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Buchrezension: World of Warcraft – Arthas http://dafrk-blog.com/?p=603 http://dafrk-blog.com/?p=603#comments Mon, 15 Dec 2014 11:24:15 +0000 http://dafrk-blog.com/?p=603 Buchrezension: World of Warcraft – Arthas weiterlesen →]]> Schon lange habe ich mir vorgenommen, das Buch World of Warcraft: Arthas zu lesen. Ich bin zwar kein WoW-Spieler, aber ein hingebungsvoller Fan der Warcraft-Welt an sich, da ich damals Warcraft 3: The Frozen Throne sowohl im Single- als auch im Multiplayer gesuchtet habe. Von den Romanen her war ich ebenfalls vorbelastet und habe in der Zeit viel davon gelesen. Ich nerde auch regelmäßig Fan-Wikis und Youtube-Videos und halte mich dadurch über wie Entwicklungen der Warcraft-story auf dem Laufenden. Nichts auf der Welt wird mich jedcoh dazu bringen, diese Lebenszeitverschwendung World of Warcraft zu spielen. Sorry Blizz, love you anyway.

Spoiler aus dem Buch werde ich in der Rezension vermeiden. Wenn Ihr jedoch noch nicht Warcraft 3 : Reign of Chaos und das Addon The Frozen Throne gespielt habt und euch das noch vorgenommen habt, könnte es sein dass ihr euch den Artikel für später aufheben wollt, da er Spoiler aus den Warcraft-Kampagnen enthält.

Um Spoiler zu vermeiden werde ich euch nur einen sehr sehr groben Einblick in den Geschichtsverlauf geben und mich auf den allgemeinen Schreibstil von Christie Golden beziehen.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass dieses Buch vom Schreibstil her nicht an die üblichen Werke von Christie Golden herankommt. Einen Lord der Clans dürft Ihr von diesem Werk nicht erwarten. Denn das Buch ist –  merkbar bewusst – eher wie eine kurze Zusammenfassung der Geschichte von Arthas geschrieben. Dem Buch fehlt es irgendwie an Charaktertiefe. Es gibt stellenweise Szenen, die sehr detailliert beschrieben werden, die eine tiefen Charakterbezug aufbauen und sogar einen Spannungsbogen aufweisen. Hier schimmert der Stil, den wir von Christie Golden kennen, wieder auf. Jeodch ca. 80 % des Buches kommen vollständig ohne Spannungsbogen und Charaktertiefe aus. Es sind diese kleinen Szenen, die das Buch meiner Meinung nach lesenswert machen.

Denn das Buch ist zu ungefähr 50% eine Zusammenfassung der Warcraft 3 Kampagnen. Irgendwie nett, da man, wenn sich auf Youtube noch einmal eine Zusammenfassung der Zwischensequenzen dieser Kampagnen ansieht, merkt, dass die dialoge im Buch teilweise haargenau aus diesen Zwischensequenzen übernommen worden – mit ein paar Verflechtungen. Es ist nett, zu sehen, wie beispielsweise die Zwischensequenz beschrieben wird in der Jaina vor zwei Ogern flieht und dabei zum ersten mal auf Arthas und seine Männer trifft.

Diese Szenen sind aber dennoch etwas lieblos beschrieben. In einem Stück beispielsweise wird ohne Emotion der verlauf einer Schlacht beschrieben – Arthas schmettert seinen Hammer hier, Jaina schleudert Feuerbälle da. Aber auf die Emotionen der Charaktere wird nicht eingegangen, es gibt auch keine dramatischen Schilderungen währenddessen. Nach Abschluss der Schlacht hat einer der Hauptcharaktere nichts  besseres zu tun, als nach Tötung des letzten Untoten sich hinzusetzen und daraufhin ein Stück Trockenfleisch zu essen – das letzte, woran ich normalerweise denken würde. Hier wäre es angebracht gewesen, den Charakter auf das verwüstete Schlachtfeld blicken und die schockierenden Ausmaße betrachten zu lassen.

Schön ist, dass teilweise eigentlich total entbehrliche Charaktere, die man in Warcraft 3 als Einheiten während einer Zwischensequenz dazu bekommt, durch das Buch eine Persönlichkeit zugeteilt bekommen. Im Verlauf von Warcraft 3 RoC trifft man beispielsweise in einer Mission auf ein Mörser-Team der Menschen, welches Arthas im Laufe der Mission hilft. Im Buch werden den Zwergen dieses Mörser-Teams Namen gegeben, und sie begleiten Arthas wesentlich länger im Verlaufe des buches.

Auch etwas schade finde ich, dass das Buch so derart zusammenfassend geschrieben wurde, dass jemand ohne Warcraft-Vorerfahrung dieses Buch nicht lesen können wird. Die Beschreibungen sind zu spärlich. Beispielsweise wird sich ein Warcraft-unerfahrener Leser von einem Zwergen-Mörserteam ohne nähergehende Beschreibung nichts vorstellen können – diese tiefgehende Beschriebung fehlt aber, und auch wenn diesen Nebencharakteren eine PErsönlichkeit zugeschrieben wird, so wird dann letztendlich doch nicht darauf eingegangen – der Autor springt nur sehr selten in die Gedankenwelt der Nebencharaktere und verleiht diesen dadurch eine Persönlichkeit, auf die man aufbauen kann. Das geschieht viel zu selten im Verlaufe des Buches. Auch die Szenerien, in denen bestimmte Handlungen sich abspielen, kann man sich nur vorstellen, wenn man die passende Zwischensequenz oder ein animiertes Video aus Warcraft 3 heranzieht – beispielsweise die Stadt Dalaran. Diese wird im Buch ziemlich spärlich beschrieben – ein paar schöne Türme hier, ein paar schöne Bäume da. Wer von der Untoten-Kampagne und dem dortigen Abschluss-Animationsfilm des Hauptspiels Dalaran kennt, kann sich hier schon ein besseres Bild machen.

Das Buch enthält ebenfalls ein paar nette Hinweise auf andere Werke aus dem Warcraft-Universum. Unter Anderem kommen Charaktere aus Der Lord der Clans sowie aus den Werken eines anderen bekannten Warcraft-Romanautors vor. Es gibt auch Bezüge auf die Ork/Mensch-Zwiste in den ersten beiden Warcraft-Teilen und Gastauftritte von Kael’Thas, Medivh, Aegwynn, Antonidas und anderen wichtigen Figuren aus dem Universum.

Wo das Buch, wie oben beschrieben, schön detailliert wird, sind jedoch die Szenen, die einem unbekannt sind. Beispielsweise wird etwas tiefer auf die Beziehung zwischen Arthas und Jaina eingegangen, die einem während der Kampagne so nicht näher gebracht wird. außerdem gibt es im Buch ein paar Stellen, in denen epic forshadowing betrieben wird – wer das Schicksal Arthas‘ am Ende von Warcraft 3 kennt, wird an diesen Stellen schmunzeln oder ins Grübeln kommen. Außerdem gibt es immer wieder ein paar Zeitsprünge, die für Überraschungen sorgen und die den beiden Hauptcharakteren Jaina und Arthas die nötige Tiefe verleihen. An diesen Stellen hat das Buch wirklich Spaß gemacht.

Interessant fand ich, dass es mir möglich war, in diesem Buch etwas von den Charakterzügen Christie Goldens herauszulesen. Ich persönlich denke z. B., dass Christie Golden ein sehr starker Tierliebhaber, wenn nicht sogar Vegetarierin ist. Die Beziehung der charakteren nicht nur zu andersrassigen Wesen wie den Orcs, sondern eben auch zu Tieren pflanzt sie in sehr sehr viele Charaktere ein.

Auch in Sachen Schilderung von Liebesbeziehungen zeigt Sie sich recht geschickt. Leider kann Sie in der Kürze dieses buches keinen anständigen Spannungsbogen aufbauen, um Beziehungen zwischen bekannten Charakteren des Universums aufzuzeigen. Jedoch schildert Sie die Emotionen an diesen Stellen recht gut.

Persönlich muss ich sagen, dass ich das Buch trotz seiner netten Anspielungen und der paar gut geschriebenen Szenen sehr schwach finde. Ohne das Warcraft-Franchise im Hintergrund würde dieses Buch in den Läden verstauben. Für Warcraft-Fans lesenswert, jedoch kostet das Buch im Neuzustand sogar im Jahr 2014 immer noch 9,95 € – dafür bekommt man meist einen anständigen Roman, der nicht geschrieben ist wie – vorsicht böse Zunge – die Story-Zusammenfassung eines Fanprojekts auf Wikia.

Was ich ebenfalls los werden wollte: Dieses Buch hat einen größeren Umfang als das buch Blizzard Legends. welches Kurzgeschichten aus allen drei Blizzard-Universen enthält. Trotz des höheren Umfangs fand ich, dass die Warcraft-Kurzgeschichte in Legends einen wesentlich höheren Tiefgang besitzt als dieses Buch. Schade. Der Tiefgang aus dieser Kurzgeschichte hätte mir persönlich schon gereicht.

Entweder war Christie Golden hier unter Zeitdruck oder hatte klare Vorgaben, wie das Buch auszusehen hat – der Hauptzweck dieses Buches scheint es schließlich zu sein, World of Warcraft-Spieler, die Warcraft 3 nicht gespielt hatten, auf die Storyhintergründe für  kommende Addon Wrath of the Lich King vorzubereiten. Es ist jedoch auf gar keinen Fall ihr üblicher Schreibstil. Schlecht, wenn jemand, der in den Warcraft-Romanen neu ist, mit diesem Buch anfängt und auf Basis dessen ein Urteil fällt, ob sich die Anschaffung der restlichen Bücher lohnt. Denn Christie Golden und der von mir vergötterte Autor Richard A. Knaak können es beide viel, viel besser.

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Nerd-Diskussion: Die Klonkrieger – Gut oder Böse? http://dafrk-blog.com/?p=540 http://dafrk-blog.com/?p=540#comments Sun, 07 Dec 2014 23:37:53 +0000 http://dafrk-blog.com/?p=540 Nerd-Diskussion: Die Klonkrieger – Gut oder Böse? weiterlesen →]]> Viele Star-Wars-Fans sind der Meinung, dass die Klonkrieger dazu erzogen wurden, grundsätzlich bösartig zu sein. Das müssen Sie doch, oder? Schließlich haben sie die Order 66 ausgeführt und somit am Untergang der Jedi mitgewirkt. Viele Fans glauben außerdem, dass die Klonkrieger später die Sturmtruppen in der neuen Trilogie sind und daher im Einvernehmen mit den Machenschaften des Imperiums dienen.

Aber warum gibt man sich dann solche Mühe, in den Romanen, Serien und in den Filmen, die Klonkrieger in einem guten Licht darzustellen? Scheinbar sollen wir uns ja doch emotional am Schicksal der Klonkrieger beteiligen – Mitgefühl entwickeln. In S01E02 der Serie Star Wars – the Clone Wars beispielsweise seufzt ein Klonkrieger-Sergeant, dass niemand kommen wird, um sie zu retten, weil sie nur Klone und daher entbehrlich seien. Der Jedi-Meister Plo Koon versichert ihnen dann, dass er ihr Leben schätzt und die Klonkrieger nicht als Verbrauchsmaterial einschätzt.

die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach: die Klonkrieger sind nicht dazu erzogen worden, weder grundsätzlich böse zu sein, noch sich gegen die Jedi zu stellen. Die Klonkrieger haben genau so wenig Ahnung von der großen INtrige Palpatines wie die Jedi selbst – und sie haben auch nicht wirklich davon gewusst, dass Darth Sidious in einem bösartigen KOmplott plant, die Jeid hinerrücks zu ermorden. Warum ist das so?

Nun, die Order 66 war – wie der Name es schon sagt – eine von vielen Befehlen, die den Klonkriegern im Rahmen eines sogeannnten Notfallplans gegeben werden konnten und die gesetzlich in einer Art Kriegsrecht der Republik niedergeschrieben waren. Der Grund, warum dieser Befehl so einfach gegeben werden konnte, war eine politisch nicht hinterdachte Gesetzeslücke in diesen Notfallgesetzen. Die Order 66 sagt aus, dass wenn Die Jedi gemäß Ermessendes obersten Kanzler (Palpatine) eine Bedrohung für die Republik darstellen, deren Eliminierung angeordnet werden kann.

„Order 66: Sollte der Fall eintreten, dass Jedi-Offiziere entgegen den Interessen der Republik handeln und konkrete, nachweislich vom Obersten Befehlshaber (Kanzler) kommende Order vorliegen, werden die Kommandeure der GAR diese Offiziere mit tödlicher Gewalt entfernen, und das Kommando über die GAR geht zurück an den Obersten Befehlshaber (Kanzler), bis eine neue Kommandostruktur etabliert ist.“

Grundsätzlich ist gegen ein Gesetz, welches das Absetzen von Generälen – nichts anderes waren die Jedi im Verlaufe der Klonkriege – durch einen Kanzler oder Minister vorsieht, nichts einzuwenden. Wenn man den Kanzler Palpatine und die Jedi beide als verschiedene Instanzen der Exekutive der Republik ansieht, ist es nichts ungewöhnliches, dass der Kanzler als oberster Befehlshaber der Streitkräfte  – und somit oberster Instanz dieser exekutiven Kraft –  eine oder mehrere Generäle aus dem aktiven Dienstverhältns entlässt.

Das Problem an diesen Gesetzen ist aber, dass sie die Exekution der Jedi vorsehen – ohne der Möglichkeit eines fairen Prozesses vor der Judikative – also dem Kriegsgericht.

Jetzt mögen einige vielleicht einwerfen, dass man einen Jedi, der seine eigenen Truppen tatsächlich verrät, ja schließlich nicht in Coruscant vor Gericht zerren kann, während er gerade feucht-fröhlich an verbündeten Klonkriegern rumschnetzelt. Für solche Fälle sind in Streitkräften normalerweise sogenannte Rules of Engagement definiert. Das bedeutet, man darf bestimmte Personen angreifen und notfalls töten, sobald Sie grob gesagt Leib und Leben der eigenen Person oder verbündeter Streitkräfte sowie von Personen, die unter dem Schutzt jener Streitkräfte stehen, gefährden. Dies war jedoch zum Zeitpunkt der Order 66 nicht der Fall. Dementsprechend war das Gesetz nicht anständig definiert. Die Order 66 hätte einen Wortlaut haben müssen, dass die Jedi entsprechend zu verhaften seien – und gemäß den Rules of Engagement vorgegangen werden kann, wenn Sie sich der Verhaftung widersetzen oder diese im Moment nicht ausgesprochen werden kann.

Genauer gesagt haben die Klonkrieger also im Moment der Order 66 nur stur Befehle befolgt. Aus mehereren Quellen geht hervor, dass die Klonkrieger den Grund oder die Rechtfertigung der Order 66 nicht kannten und auch nicht vonm sich aus vor hatten, die Jedi zu töten.

Im Star Wars Roman Order 66 spricht beispielsweise ein namentlich nicht genannter Klonkrieger:

„Ich kann immer noch nicht glauben, dass sie einfach so versucht haben, die Kontrolle an sich zu reißen. Das war nicht vorherzusehen. Wie konnten die Jedi uns nur so verraten?“

Das bedeutet, die Klonkrieger vertrauen – wie jeder gute soldat – darauf, dass die Befehle, die sie von Ihren Vorgesetzten erhalten, rechtens und gerechtfertigt sind. Dementsprechend führten sie diese Befehle auch ohne Widerworte aus. Dies wurde unterstüzt durch Manipulationen im Genpool der Klonkrieger durch die Kaminoaner, die sie der bedingungslosen Treue zum obersten Kanzler gefügig machten. Der Zweifel einzelner Klonkrieger an der Rechtfertigung der Order 66 zeigt, dass die KLonkrieger den Jedi grundsätzlich wohlgesonnen gegenüberstanden. die Klonkrieger sind also nicht mitverantwortlich für die Order 66! Einige Klonkrieger versuchten sogar nach dem Ausruf des galaktischen Imperiums, sich von der Armee abzusetzen – einigen gelang es dann sogar.

Es ist also absolut legitim, dass wir uns emotional in die ansonsten sehr fruchtbare Beziehung zwischen Jedi und Klonkrieger hineinversetzen lassen. Und umso tragischer wird dann auch die Szene aus Rache der Sith, wenn wir wieder mitansehen müssen, wie die Order 66 ausgeführt wird.

Ein weiterer Irrtum über die Klonkrieger ist, dass sie auch die späteren Sturmtruppen des galaktischen Imperiums miemen. Dem ist nicht so. Zwar wurden einige Klontruppen in der Übergangszeit von der Republik zum galaktischen Imperium zu Sturmtruppen gemacht. Aber ab Episode 4 sehen wir normalerweise, wenn nicht noch irgendwelche informationen künftig enthüllt werden, keine geklonten Sturmtruppen mehr. Boba Fett ist der einzige Klon, den wir noch zu Gesicht bekommen. Das ist allein schon afugrudn des beschleunigten Alterungsprozesses, dem die Klonkrieger aufgrund Ihres Erbgutes unterlagen, nicht möglich. Einige Klonkrieger konnten wie auch immer überleben, aber das zu enthüllen würde einen Spoiler bedeuten. Jedenfalls sind diese KLonkrieger nicht mehr in der galaktischen Armee des Imperiums. Der Verbleib der meisten Klonkrieger nach den Klonkriegen wurde bisher in den Romanen und Videospielen größtenteils nicht wirklich enthüllt – nur vereinzelte Schicksale von Klonkriegern werden beschrieben, deren Verlauf ich hier nicht spoilen will.

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Nerd-Diskussion: Hat Mace Windu wirklich Darth Sidious besiegt? http://dafrk-blog.com/?p=520 http://dafrk-blog.com/?p=520#comments Fri, 05 Dec 2014 01:28:32 +0000 http://dafrk-blog.com/?p=520 Nerd-Diskussion: Hat Mace Windu wirklich Darth Sidious besiegt? weiterlesen →]]> eine der am meisten zur Debatte stehenden Themen in der Star Wars Welt ist die Frage, ob mace Windu damals wirklich in der Lage war, Darth Sidious zu besiegen, oder ob sich dieser lediglich verstellt hat, um Anakin auf die dunkle Seite der Macht zu konvertieren.

Hier die Szene noch einmal

Zunächst einmal gilt es die Frage zu klären, ob Palpatine wirklich genau wusste, dass er a) hier und jetzt von den Jedi angegriffen wird und b) Anakin ebenfalls zugegen sein wird. Dem ist scheinbar nicht so, denn Palpatine zeigt sich leicht, wenn auch nicht gerade stark überrascht vom Auftauchen der Jedi.

„Master Windu… i’ll take it general grievous has been destroyed then. I must say you’re here sooner then expected“

Auch wenn hier ein sarkastischer Unterton zu hören ist, scheint es dennoch so zu klingen, als hätte Palpatine nicht wirklich mit dem so baldigen Auftauchen der Jedi gerechnet. Ob Palpatine damit gerechnet hatte, dass Anakin Mace Windu von seiner Offenbarung, er sei ein Sith-Lord, erzählt oder nicht, bleibt fraglich. Ich denke Palpatine ging einfach davon aus, dass die Jedi dazu in der Lage sind, eins und eins zusammenzuzählen und daher auf ihn kommen.

Das bedeutet zumindest für mich: Palpatine hatte nicht mit dem Kommen der Jedi gerechnet und konnte daher zumindest im Voraus nicht planen, sich zu verstellen.

Stellt sich jetzt noch die Frage, ob er nicht spontan im Verlaufe des Kampfes die Entscheidung getroffen hat, sich schwach zu stellen.

Meiner Meinung nach konnte Palpatine nicht voraussehen, dass Anakin kommen wird just in dem moment, wo die Jedi ihn angreifen. DAs ganze geschah mehr oder minder zufällig. Der früheste Zeitpunkt, an den Palpatine Anakins Präsenz spüren könnte, wäre meiner Meinung nach zu dem Zeitpunkt, an dem er sich im Landeanflug mit seinem Schiff befindet. Zu diesem Zeitpunkt ist der Kampf noch im Gange. Es wäre also grundsätzlich möglich, dass sidious diesen Plan hegt.

Nun stellt sich die Frage: Konnte er es sich leisten, zu schauspielern?

Meiner meinung nach nicht. Da sidious zu dem Zeitpunkt, an dem der Kampf begann und er Anakin noch nicht spüren konnte, bereits fortgeschritten war und Mace Windu deutlich zeigt, dass er sich im Gegensatz zu den anderen drei Jedi gegen DArth Sidious behaupten kann. Das heißt die Gefahr, das Duell gegen Windu zu verlieren, war stets präsent.  Alles auf eine Karte zu setzen und sich entwaffnen zu lassen, nur um dann sofort von Windu hingestreckt zu werden, war zu groß. Palpatine konnte nicht wissen, dass Windu ihn zunächst verschont und ihm die Gelegenheit gibt, Anakin zu beeinflussen.

Dafür spricht auch, dass der Kampf in der Romanversion so geschildert wird, dass Mace Windu den von ihm entwickelten Vapaad-Stil anwendet und dadurch die Fähigkeit besitzt, sich vom Zorn und der Angst Palpatines zu nähren und die dunklen Kräfte, die dieser ihm entgegenschleudert, auf ihn zurückwerfen kann. Windu hat also den Kampfstil Palpatines gegen diesen selbst verwendet. Desweiteren wird dort gesagt, dass sich Windu und Palpatine so schnell bewegen, dass der junge Anakin Ihre Bewegungen mit bloßem Auge nicht mehr erkennen konnte. Bei einer derart hohen Pace, auf der die beiden KOntrahenten kämpfen, kann sich Palpatine meiner Meinung nach auf keine SPielchen mehr einlassen.

Viele Anhänger der Verstelltheorie führen an, dass Palpatine nach dem SChwertkampf in der Lage ist, Blitze auf Windu zu schleudern. Meiner Meinung nach sagt das nichts aus, denn nur weil Palpatine entwaffnet ist, heißt das ja noch nicht, dass er erschöpft und damit kampfunfähig ist. Desweiteren lebt Windus Kampfstil ja davon, dass die Gegenseite sich der dunklen Mächte bedient. In dem moment, in dem der Kampf vorbei war, hatte Palpatine zunächst aufgehört, dunkle Macht einzusetzen – somit hatte Mace weder die Möglichkeit noch die Notwendigkeit dazu, Palpatine durch seine eigene Aggression in seine Schranken zu weisen. Erst als er anfängt Force-Lightning zu benutzen, hat Windu wieder eine Gegenwehr, die er erfolgreich gegen Palpatine einsetzen kann. Man sieht im Film, dass Mace windu dazu ind er Lage ist, die Blitze Palpatines auf diesen selbst zurückzuschleudern, sodass dieser sich selbst verletzt.

Palpatine hört irgendwann aufgrund von angeblicher Schwäche auf, Blitze zu schleudern. Kein Wunder – er hat sich ja schließlich zuvor die ganze Zeit selber gestromt. Viele sagen, dass Palpatine sich in diesem Moment schwach stellt. Für mich persönlich ist das keine Option. Woher weiß Palpatine sicher, dass Windu nicht sofort, nachdem dieser aufhört, ihn anzugreifen, zusticht und Palpatine niederstreckt? Woher weiß er, dass er sich anhört, was der junge Anakin zu diesem Thema zu sagen hat? Ist nicht Mace Windu das hohe Mitglied des Rates und weiß daher besser, was zu tun ist?

Desweiteren denke ich, dass auch die Angst Palpatines kurz bevor Mace Windu den finalen Todesstoß ansetzen will, nicht gespielt ist. Es ist die typische Angst, die immer wieder als Eigenschaft von Praktizierenden der dunklen Seite geschildert wird.

Auch die Tatsache, dass Palpatine nach der Entwaffnung Windus dazu ind er Lage ist, ihm eine Dosis Blitze zu verabreichen, stellt für mich keinen Beweis dar. Schließlich ist Windu nun entwaffnet und abgelenkt und hat es damit schwerer, diese abzuwehren. Desweiteren hatte Palpatine einige Gelegenheit, um sich auszuruhen – und leidet womöglich unter Todesangst.

Viele führen als Beweis für die Schwachstelltheorie die Prophezeiung an, nach der nur der Auserwählte der Macht das Gleichgewicht bringen kann und somit Palpatine töten kann. Wenn man die Prophezeiung heranzieht, würde das erklären, warum Mace Windu Palpatine nicht töten kann – nicht aber, dass er ihm im Moment des Lichtschwertduells nicht trotzdem überlegen war.

So, nun  meine Meinung beiseite: Ein Statement von George Lucas wirft alles nochmal in ein ganz Anderes Licht

This sequence always started out with Mace overpowering Palpatine, and then Palpatine using his powers to try and destroy Mace, and Mace deflecting his rays with his lightsaber… But this part where he pretends to lose his power and be weak was something I added later. – George Lucas

Das heißt gemäß George Lucas sind zwei Fakten bestehend: 1. Mace Windu war im Moment des Kampfes wirklich stärker als Palpatine. 2. Palpatine täuscht dennoch in dem Moment, in dem er Force Lightning einsetzt, vor, seine Kraft zu verlieren. Obwohl ich selbst das aufgrund meiner oben angeführten Argumente für sehr unpraktisch halte, müssen wir George in dieser Hinsicht einfach glauben – schließlich hat er die Geschichte ja verfasst. Ich interpretiere es so, dass Palpatine Mace zwar zunächst unterlegen ist, aber weiterkämpfen könnte – es aber nicht tut. Nur weil er weiterkämpfen könnte heißt das aber nicht, dass er Mace irgendwann schlagen würde. Gemäß Matthew Stover, dem Romanautor, war ihre stamina genau die selbe. Und da Mace windu von der dunklen Macht Palpatines zehrt, ist es unwarscheinlich, dass Palpatine durch Zeit schinden den Jedi erschöpfen kann.

Im allgemeinen ist sich gemäß meinen Recherchen auch ein Großteil der Fanbase diesermaßen einig geworden. Beispielsweise sagt die Wookiepedia im Artikel zu Mace windu im Kapital Death and finale battle zu diesem Zeitpunkt am Anfang eines Absatzes

Windu had the upper hand but the fight was not over

Dementsprechend kommt es in diesen Belangen zu einer Art unentschieden: Ja, Mace Windu war im Moment des Lichtschwertkampfes stärker als Palpatine und ja, Palpatine hat aber auch vorgetäuscht, seine Kraft zu verlieren, um Anakin auf seine SEite zu ziehen.

 

 

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Im Beispiel verlinkt der Vergleich zwischen Luke Skywalker und Mace Windu

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Der große Unterschied zwischen beiden ist, dass Wookiepedia auf die Unterteilung von Star Wars in originalen Kanon-Storystrang und erweitertes Universum übernommen hat. Vor langer Zeit hat GEorge Lucas mit der Erweiterung des Star-Wars Universums dazu beigetragen, dass von ihm unabhängige Autoren sich in Comimcs, Büchern, Videospielen und anderen Veröffentlichungen entfalten und eigenhändige Geschichten im Star-Wars-Universum gestalten konnten. Das aus den Filmen und offiziellen Filmromanen bekannte Story-Repertoire wird also durch die Werke dieser von Lucas relativ unabhängigen Autoren erweitert. Man spricht deshalb auch vom erweiterten Star Wars Universum. Im Jahr 2014 hat George Lucas durch ein Statement deutlich gemacht, dass Comics, Romane und Sonstige Veröffentlichungen, die nicht offiziell als kanon deklariert wurden und somit in das erweiterte Universum zählen, als sogenannte Legende deklariert werden. Das bedeutet, solange der Star-Wars-inhaber diese nicht offiziell in Filmmateriel oder in offiziellen Filmromane verwetet, die im erweiterten Universum angesiedelten Geschichten den Rang einer Legende haben – also nicht sicher passiert sind. Damit sichert sich der Rechteinhaber ab, in seinen Werken eine Story entwickeln zu können, ohne auf die Geschehnisse in dern Erzählungen der unabhängigen Autoren acht geben zu müssen. Generell ist sich die Community einig, dass man alle Geschichten im erweiterten Universum asl wahr ansieht, solange Sie vom Rechteinhaber (derzteit Disney) nicht durch eine anderweitige INterpretation in Filmen oder Büchern dementieren.

In der wookiepedia kann man bei bestimmten Artikeln durch Auswahl verschiedener reiter wählen, ob man Informationen über einen Star-Wars-Gegenstand mit Einbezug des erweiterten Universums haben will(Legends)  – oder eben nur die offiziell durch Filmmaterial und Filmromane bestätigten Informationen.

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