Bei einer automatisierten Neuinstallation eines Systems müssen als allererstes die Treiber installiert werden. Wenn Sie sich eine Antwortdatei für die automatische Windows-Installation erstellen möchten oder mehrere Windows-Clients über die Windows Deployment Services installieren wollen, müssen Sie sich zwangsläufig mit dieser Thematik auseinandersetzen.
Bei Komplettsytemen haben Sie ab und zu das Glück, dass Sie diese Treiber über ein zentrales Verwaltungstool des Herstellers installieren können, etwa über Dell Digital Delivery oder eine entsprechend andere Lösung. Hier würde es theoretisch genügen, die Treiberverwaltung des Herstellers zu skripten, um die Treiber vollständig einzuspielen.
Custom-Systeme jedoch ist es notwendig, sich die aktuellen Treiber automatisiert runterzuladen. Wie sie automatisiert aktuelle Versionen von Treibern oder Software herunterladen, habe ich Ihnen in meinem Post über Browserskripte gezeigt.
die meisten Treiber kommen heutzutage nicht mehr als .inf-Datei, wie es früher zu zeiten der 90er noch war, sondern als setup.exe oder .msi-Datei, die neben der eigentlichen .inf-Datei auch zusätzliche Software installiert (anmerkung: kann auch eine .sys-Datei sein). Von dort an haben Sie die Wahl: Entweder Sie skripten wie bereits an anderer Stelle schonmal gezeigt die setup.exe, welche den Treiber installiert, oder sie holen sich nur den eigentlichen Treiber aus dem Setup. Wenn Sie den Treiber automatisiert über die Windows Deployment Services installieren wollen, müssen Sie ihn extrahieren. Deswegen zeige ich Ihnen als erstes, wie Sie vielleicht an die .inf-Datei herankommen.
Wenn Sie Glück haben, liegen die .inf-Dateien nicht irggendwo versteckt in einer .exe, .msi oder .cab-Datei, sondern in einem Ordner. Nehmen wir an Sie laden sich einen Treiber runter, der in einer .zip- oder .rar-Datei eingepackt ist. im Hauptordner befindet sich eine setup.exe und mehrere Unterordner. Suchen Sie nach einem Unterordner namens drivers, inf oder so, oder suchen Sie allgemein nach Dateien mit der endung .inf. Bedenken Sie, dass Sie möglicherweise mehrere .inf-Dateien brauchen., Wenn sie sich nämlcih beispielsweise einen Treiber für ein Mainboard heruntergeladen haben, dann haben Sie eine .inf-Datei für denm PIC bus mit eibnem Nam,en wie amdkmpfd.inf, eine für den Chipsatz, eine für den eingebauten Sound- und eine für den eingebuaten Grafikchip usw. Desweiteren sind die .inf-Dateien bei einem Multi-OS-paket nach Betriebssystem sortiert. Es gibt also eine .inf-Datei für XP, eine für Vista, eine für Windows 7, eine für Windows 8 usw.
Wenn Sie Pech haben, liegt die .inf-Datei in der .exe oder .msi-Datei DRIN. als erstes sollten Sie versuchen, die .exe Datei in .exe.rar und .exe.zip umzubenennen und dann mit WinRar zu öffnen. Hilft das nicht, können Sie veruschen, die .exe Datie mit dem Tool UniversalExtractor oder mit 7Zip zu öffnen.
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