Kategorie-Archiv: Fitness

Das war mein 3-jähriges Abenteuer mit den größten Crossläufen Deutschlands

Vor einigen Jahren begann ich damit, Sport zu treiben. Es ging los mit ganz einfachem Joggen, und irgendwann wurde das Laufen dann zur Leidenschaft. Das ganze hat mir nicht nur, wie ich denke, einen rein körperlichen, aber auch einen geistigen Benefit gebracht. Denn mit zunehmender Trainingserfahrung wurde ich ausgeglichener und letztendlich auch glücklicher in meinem Leben. Ich bekam Alltagssorgen besser in den Griff und fühlte mich auch wohler in meiner Haut.

Besonders berühmt unter den Laufevents sind sogenannte Crossläufe. Durch Matsch, Dreck und teilweise Schnee geht es auf unebenem Gelände durch die Pampa – mit entsprechendem Spaßfaktor. Für unausgelastete Männer, die schon immer mal ein kleines Militärerlebnis in Verbindung mit sportlicher Aktivität erleben wollten, sind diese Art von Events genau das Richtige. Am 25. August 2012 ging’s dann los: Mein erstes Laufevent, der Men’s Health Urbanathlon 2012, stand an.

Men’s Health Urbanathlon 2012

Anmeldung und Ausrüstung

Die Anmeldung zum Urbanathlon erfolgt über das Webportal unter http://www.urbanathlon.de. Damals war es so, dass im Mai die letzten Startplätze vergriffen waren.

Zur Teilnahme braucht man einen Mika Timing Chip. Dieser kann entweder gegen eine Leihgebühr gemietet werden. Man zahlt einmal einen Pfandbetrag – der Betrug damals glaube ich 25 €, und zusätzlich eine Mietgebühr in Höhe von 5 €. die 20 € Pfand bekommt man wieder, wenn man den Chip nach der Veranstaltung wieder zurück gibt. Man kann sich aber, wenn man schon fest vor hat, an mehreren Läufen mit Mika Timing Chip teilzunehmen, auch gleich einen kaufen. Die gibt es z. B. beim RunnersPoint Online Shop für damals wie heute 28 €. Man merkt aber schon, man kann auch einfach bei seiner ersten Veranstaltung den Chip mitnehmen, kostet fast genau so viel und ist unkomplizierter.

für Crossläufe braucht zu gar keiner Zeit, weder zur Vorbereitungsphase noch im Wettkampf selbst, ein Paar Laufschuhe welches mehr als 40 € kostet. Sowohl zum Training als auch für den Wettkampf tut es ein günstiges Paar aus dem nächstgelegenen Sportgeschäft oder von Amazon. gebt auf keinen Fall hunderte an Euros für ein paar Schuhe aus.

die An- und Abreise

Da ich aus dem bayrischen Wald komme, war die Anreise ziemlich weit. Wir sind damals in etwa 9 Stunden mit dem Quer-durch-Deutschland Ticket der deutschen Bahn gefahren. DAs war erträglich. Unter gekommen sind wir in einem Hostel für knapp 25 € pro Person und Nacht. Wir sind auch nach dem Wettkampf noch eine Nacht geblieben.

Abgereist sind wir wieder mit dem Quer-durch-Deutschland Ticket, diesmal aber in Begleitung einer reizenden Dame, die sich unserer Bahnfahrt über Mitfahrgelegenheit angeschlossen hatte.

Startvorbereitungen

Am Morgen  holt man sich zwischen 11:00 Uhr und 14:00 Uhr seine Startunterlagen im Cruise Center Altona. Die aktuellen Abholzeiten erfährt man immer in der Urbanathlon-FAQ. Man hat dann genug Zeit, um die Startnummer festzumachen. Die Startnummer ist nicht unbedingt wichtig, denn die Zeitmessung, ob man ins Ziel gekommen ist, passiert über den Mika Timing Chip. Aber die Fotografen, die einen während des Laufs fotografieren, verlinken das Foto nachher mit der Startnummer. Das heißt man kann seine Fotos dann nach dem Lauf über die Startnummer finden. Deshalb macht es Sinn, die Startnummer nicht vor der Brust, sondern im Hüftbereich – also an der Hose  – festzumachen. Denn dort geht sie nicht so schnell verloren wie am Bauch oder an der Brust. Desweiteren sollte man sich mit Edding die Startnummer auf die Arme und auf die Stirn schreiben. So sehen die Fotografen die Nummer auch dann noch, wenn diese sich während des Laufs gelöst hat.

Die Verkleidung

Auf solchen  Crossläufen ist es Tradition unter den Teilnehmern, sich zu verkleiden. Zur Belustigung und Faszination der anderen Teilnehmer, Zuschauer und sich selbst. Auf diesem Lauf habe ich Mario & Luigi, Feuerwehrmänner und Läufer im Tigerfell gesehen. Wir haben uns leider aufgrund unerer geringen Erfahrung noch für eine bloße Gesichtsbemalung im Braveheart-Stil entschieden. Ansonsten waren wir einer der vielen Langweiler, die mit alltäglicher Sportkleidung unterwegs waren.

Der Start

Gestartet wird in Gruppen. Zwar wird regelmäßig, also ungefähr alle 10 Minuten, gestartet. Dafür gibt es sehr viele Startergruppen, so dass man mitunter schon mal eine Stunde auf seinen Start warten kann.

Die Atmosphäre

Die Atmosphäre ist einerseits wunderschön, weil man wirklich am Hamburger Hafen entlang läuft. Beispielsweise winken einem Leute von Booten aus zu oder man kann kurze Sprintwettrennen gegen Boote machen. Andererseits ist das Event aber überlaufen von Casual-Läufern, also Leuten, die kein so richtiges Erlebnisfeeling mitbringen, weil sie einfach für sich die Strecke ablaufen, teilweise mit Ohrstöpseln im Ohr. Sehr viele sind unverkleidet und laufen die Strecke sehr passiv ab. Das habe ich bei anderen, später folgenden Veranstaltungen besser gesehen.

Das Erlebnis

Der Lauf hat ein paar nette Highlights wie beispielsweise die Monkey Bars, an denen man entlang hangeln muss, oder die Halfpipe. Die meisten Hindernisse sind sehr leicht und sollen einfach nur ein wenig Abwechslung reinbringen. Gut ist die stimmung beispielsweise an den Sandsäcken, die man durch einen kleinen Parcours durch tragen muss. hier kommentiert ein Sprecher das Geschehen und viele Läufer entdecken in dieser kurzen Passage ihr Testosteron und bringen etwas Stimmung in den Lauf rein. Bei der Halfpipe mussten wir zwar eine Dreivierstelstunde warten, bis wir endlich anlaufen und das hindernis überwinden durften, aber der Kommentator hat etwas für Stimmung gesorgt, indem er die Versuche jeder einzelnen Person entsprechend kommentiert hat.

Wenn man ein Hindernis nicht schafft, bedeutet das nicht gleich, dass man ausgeschieden ist. Bei vielen gibt es sogar eine sogenannte Pussylane, das heißt man darf das Hindernis dann einfach umgehen, was jedoch sehr wenige in Anspruch nehmen. Vielmehr hilft man sich bei schwierigen Hindernisse, insbesondere bie der Halfpipe, gegenseitig. Es gehört zum guten Ton, dass man 2-3 Leute hoch zieht, bevor man weiter läuft.

Ansonsten ist es aber wie bereits bei der Atmosphäre schon beschrieben sehr ernüchternd, dass so viele Casual-Sportler am Lauf teilnehmen. Viele haben einfach den Geist des Crosslaufes noch nicht aufgefangen und sind deshalb sehr in sich zurückgezogen, während sie laufen. Das fand ich etwas schade.

Nach dem Event sind wir ohne zu duschen direkt in Richtung Hostel, um dort zu duschen. Wir waren auch nicht dreckig im Sinne von mit Matsch und Dreck beschmiert, sondern wir hatten nur Sand an den Beinen und an der Kleidung. Jedoch packte uns auf dem Weg der Hunger und wir haben uns mit immer noch am Körper befestigter Startnummer in den Außenbereich einer Pizzeria gesetzt in der Hoffnung, dass uns der Service nicht gleich

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Whey Protein und andere Eiweißpräparate – Wer braucht sie, welches ist das Richtige?

Viel leeres Gerede kursiert im Internet über Eiweißpräparate. Sportler nutzen diese häufig als Recovery-Getränk, um den Muskelaufbau zu fördern. Es gibt zwei sehr laute Lager, und beide wissen es besser. Die einen schreien:

Eiweißpräparate sind totaler Unfug, weil das Eiweiß, welches man braucht, schon in der alltäglichen Ernährung enthalten ist und alles darüber hinausgehende vom Körper nicht verwertet werden kann

und die anderen sagen

so viel Eiweiß, wie ich bei meinem harten Training brauche, kann ich ohne Whey gar nicht essen

und in den meisten Fällen haben beide nicht nachgedacht. Das ist jetzt natürlich eine kritische Anmaßung, die ich da mache, aber lasst es mich mal erklären.

Ja, man braucht weniger Eiweiß als man denkt

Ja, es ist etwas wahr an der theorie, dass die meisten Sportler vom Mythos geblendet sind, je härter sie trainieren, desto mehr Eiweiß bräuchten sie auch. Natürlich ist es so, dass je mehr man trainiert, auch Eiweißmoleküle aufgespalten werden, um die notwendige Energie im Körper bereitzustellen, wenn der Körper schon auf Sparflamme läuft. Doch dazu kommt es in der Regel erst bei langem Ausdauersport. Rein theoretisch müsste der Läufer, der auf einen Marathon hin trainiert und alle seine Kohlehydratreserven während des Trainings aufbraucht, viel mehr Eiweiß zu sich nehmen als der Bodybuilder im Fitnessstudio. Doch gerade Letztere überschätzen den Eiweißbedarf des Körpers deutlich.

Der Grundumsatz, der von den Ernährungsgesellschaften immer für einen untrainierten Bürger empfohlen wird, liegt bei 0,8 g Eiweiß pro kg Körpergewicht. Die konservative Empfehlung für Sportler dann bei 1,2 g Eiweiß / kg Körpergewicht. Anhand seines Körpergewichtes kann man sich ausrechnen, wie viel kg Protein dem einem mit dieser Eiweißaufnahme theoretisch in einem Jahr zum Muskelauzfbau zur Verfügung stehen.

1,2-0,8 * <kg Körpergewicht> * 365 Tage = <zur Verfügung stehende Eiweißmenge>. Bei einem 80 kg Menschen stünden damit etwas mehr als 11,5 kg zur Proteinsynthese zur Verfügung. Wenn man jetzt noch einberechnet, dass Muskeln zu 70% aus Wasser bestehen und der Rest aus dieser Menge Protein synthetisiert wird, kann man sich ausrechnen, was man theoretisch zulegen kann. Ein 1 kg Muskeln besteht zu 700g aus Wasser. Will man also als 80 kg schwerer Mann in einem Jahr ganze 11 kg Muskeln aufbauen um am Ende des jahres 91 kg zu wiegen (das muss man erst mal schaffen), braucht man dafür nur viel und regelmäßig zu trinken und insgesamt 3,45 kg zusätzliches Eiweiß zu sich nehmen. Wir nehmen aber mit der KONSERVATIVEN Eiweißmethodik bereits zusätzlich zum Grundumsatz 11,5 kg pro Jahr zu uns, das ist bereits mehr als das Dreifache!

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Wie Sie sich als Berufstätiger für Ihren täglichen Sport organisieren

Wenn Sie berufstätig sind und bestenfalls auch noch Nachwuchs haben, ist es oftmals sehr schwierig, dann noch das Thema Fitness im eigenen Kalender unterzubringen.

Im folgenden Post gebe ich Ihnen ein paar Tipps, die Ihnen eventuell dabei helfen, dennoch an Ihren Körper zu denken.

Sind Rahmenbedingungen bestimmbar?

Eventuell ist es für Sie möglich, die Rahmenbedingungen Ihres Jobs zu ändern. Hilfreich sind beispielsweise eine Gleitzeitregelung, bei der Sie den Zeitraum Ihrer Tätigkeit variabel vor- oder zurückschieben können. Somit ist es möglich, beispielsweise auch morgens vor der Arbeit Sport zu treiben oder die gewonnene Zeit morgens zum Packen und Vorbereiten einer abendlichen Stunde zu nutzen.

Wenn an Ihrem Arbeitsplatz außerdem eine Gemeinschaftsdusche vorhanden ist, ist es Ihnen möglich, bereits den Weg zum Arbeitsplatz effektiv für ein Workout zu nutzen. Sie könnten beispielsweise zum Arbeitsplatz joggen, skaten oder Rad fahren und sich im Anschluss in der Dusche auffrischen. Auch hier hilft eine Gleitzeitregelung eventuell zusätzlich.

Gehen Sie in ein Crossfit- oder Kampfsport-Gym

In einem vergangenen Post habe ich über Crossfit- und Kampfsport-Gyms gesprochen und Ihre Vorteile gegenüber gewöhnliche Fitnesstudios aufgezeigt. Sie müssen sich nicht mehr um Ihr Workout kümmern, so dass ihre Trainingseinheit durch den Coach immer für Sie vorbereitet wird. Sie trainieren mit Anderen, was die Motivation stärkt.Und ganz wichtig: Sie können bei diesen Trainigsstätten häufig sowohl morgens, mittags als auch abends trainieren.

Ich persönlich handhabe es so, dass ich zunächst immer versuche, gleich morgens in eine Stunde um 07:00 oder 08:00 Uhr morgens zu gehen. Schaffe ich dies nicht, weil ich nicht aus dem Bett komme, gibt es eventuell die Möglichkeit, das Mittagessen mit ins Büro zu nehmen und dafür dann in der Mittagspause zum Sport zu gehen. Und klappt auch dies nicht, hänge ich an den Dienstschluss nochmal eine Stunde an, um in eine Stunde zu gehen.

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Raus aus dem Fitnessstudio. Bessere Alternativen und Kombinationen

Haben Sie einen Vertrag im Fitnessstudio und glotzen Tag für Tag eine sprudelnde Wassersäule an, während Sie an einem Metallgelenk rumrödeln?

Oder bekämpfen Sie ihre Langweile, bis das nächste Gerät frei wird, mit überteuerten Eiweißshakes und koffeinhaltigen Heißgetränken. Oder geht bei Ihnen 50% ihrer freihen Trainingszeit dafür drauf, überhaupt mal Ihr Workout zusammenzustellen und zu planen?

Schluss damit. Fitnessstudios sind von gestern. Sie vergeuden ihre Zeit mit dem Warten auf freie Geräte. Sie sind ineffizient, weil  die intensität, mit der sie trainieren können, nicht von ihrer Fitness, vom Freiraum und von der Verfügbarkeit der geräte abhängig ist. Und viele Übungen wie beispielsweise Lauftraining oder Dehnübungen können Sie im Fitnessstudio nur sehr eingeschränkt auf Geräten oder kleinen Matten durchführen. Und auch die Stimmung ist sehr steril und gedrückt. Jeder versucht leise zu sein, hat Ohrstöpsel im Ohr und die Wahrscheinlichkeit dort Leute kennen zu lernen ist sehr gedrückt.

Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Das Erlebnis einer festen Kameradschaft, die sie täglich beim Trainieren beim Vornamen kennen, können Sie jedoch hier meistens erst dann aufbauen, wenn Sie bereits mehrere Jahre im Studio sind und bei allen Leuten bekannt sind.

Dabei gibt es heute wesentlich effizientere und spaßigere Wege, um zu trainieren. Ich stelle Ihnen in diesem Post einige Varianten vor.

Extrastarkes Ganzkörpertraining: Crossfit

Noch viele Stunden werde ich hier verbringen: Im Crossfit Heidelberg
Noch viele Stunden werde ich hier verbringen: Im Crossfit Heidelberg

Crossfit ist eine Bewegung, die versucht, sich nicht speziell auf eine bestimmte Sportdisziplin zu konzentrieren, also beispielsweise Laufen, Radfahren, Gewichtheben, Bodybuilding o. Ä. Stattdessen möchten Crossfiter ein bisschen was von allem haben. In einem Crossfit-Gym kombinieren Sie hochintensives Kardiotraining mit klassischen Übungen aus dem Powerlifting / Gewichtheben, aber auch Kardioeinheiten wie Fettverbrennung am Rudergerät oder Laufen im Außenbereich sind hier angesagt.

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Historische Europäische Kampfkünste trainieren

Der Begriff HEMA steht für Historical european Martial Arts, einer Form der Kampfkunst, die vor allem auf den britischen Inseln sehr weit verbreitet ist. In dieser Kunst wird man im europäischen Weg der Kampfkunst mit Waffen wie Speer, Schwert, Schild, Streitkolben und Streithammer gelehrt. Dabei trainiert man heutzutage überwiegend mit Waffen aus Holz oder Nylon. und mit Schutzanzug.

Bei uns in Deutschland ist der Trend noch etwas unterernährt. Ich konnte lediglich zwei Gyms finden. Das größte ist das Gladiatores-Gym mit Standorten in Bremen, Berlin, Schlanstedt, Burg Tannenburg, Heilbronn, Karlsruhe, stuttgart, München, Freiburg und im österreichischen Villach. Für Interesierte im Raum Wuppertal habe ich noch das Gym alte Kampfkunst gefunden, bei welchem das Angebot jedoch etwas schmäler gestaltet ist.

Unabhängig vom schmalen angebot werde ich mir persönlich das Ganze mal ansehen, da mich die mittelalterliche Kampfkunst in Ergänzung zu meinem Muay Thai / Krav Maga Training dann doch sehr interessiert.

 

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Battle Ropes

Battle Ropes sind m,einer meinung nach eine gute Ergänzung für jedes Heimgym oder für jedes mobile Gym.

Mit ihnen sind zahlreiche Übungen möglich, die insbesondere für Arm-, Rücken- und Bauchmuskulatur sehr zuträglich sind. Für meine MMA-Circuits baue ich bei jedem Circuit eine Battle-Rope-Übung mit ein – bei jedem Zirkel eine andere.

Als erstes müssen Sie feststellen, welche Länge für Ihr Batlte Rope in Frage kommt. WEnn Sie ein Heimgym haben oder mobil in einer Whnung trainieren wollen, werden Sie kaum über 10 m hinaus kommen. Unterhalb von 10 m gibt es leider nur sehr selten taugliche Battle-Ropes.

Wenn Sie mehr Platz haben, können Sie sich grundsätzlich auch längere Battle-Ropes bis 20 m zulegen Je länger das Battle-Rope, desto anstrengender die Übung damit – aber: Sie können eine kürzere Länge durch einen höheren Durchmesser ausgleichen.

Grundsätzlich gilt: WEnn Sie noch nicht zu den Leuten mit überdurchschnittlicem fitness-Level gehören, sollten Sie ein Battle Rope mit 30mm Durchmesser und 10 m Länge oder 30 mm durchmesser und 15m Länge wählen. Überdurchschnittliche Charaktere können 30mm Durchmesser bei 20 m Länge oder 35 mm Durchmesser bei 10 m Länge wählen. Wer zu den Athlethen gehört,m kann sich dann sogar an 35 mm Durchmesser 15 m Länge, 35 mm Druchmeser 20 m Länge, 40 mm Durchmeser 10 m Länge oder 40 mm Durchmesser 15 m Länge wagen.

Für Ihr Home-Gym können Sie sich grundsätzlich noch einen Rope Mount holen und diesen irgendwo auf Bodenhöhe befestigen. Wenn Sie die Battle Ropes mobil mitnehmen oder nicht schrauben wollen, dann können Sie auch jeglichen beliebigen Umlenkpunkt dazu verwenden, beispielsweise die Stange eines Fitnessgerätes. Achten Sie aber darauf, dass der Umlenkpunkt entweder keine scharfen Kanten besitzt oder sie diese mit Polstern negieren.

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Fitness Gerät Fundstück: Mit dem Beinspreizer den Spagat meistern.

Gerade wenn man aus für die Beinparties sehr anspruchsvollen Sportbereichen kommt, wie beispielsweise Fußball, Inline Skaten, oder begeisterter Läufer ist, fällt es einem sehr schwer, seine Fitness in anderen Sportarten, die sehr auf Flexibilität angewiesen sind, zu übertragen. Denn in Yoga, Kampfsportarten, Gymnastik oder Parkour kommt es neben Kraft und Ausdauer auch auf die Dehnbarkeit der Muskulatur an. Klassische Dehnübungen fühlen sich für Sportler mit sehr kräftiger Muskulatur oft wie ein Tropfen auf dem heißen Stein an, gerade wenn es um Übungen für die Beinmuskulatur geht. Am liebsten würde man sich als Marathonläufer täglich in eine mittelalterliche Rädermaschine einspannen lassen, um endlich mal den Ansatz eines Fortschritts zu spüren.

zumindest ein ähnliches Gefühl kann man mit einem Beinspreizer erreichen. Das Gerät bietet bei einer sitzenden Spagatübung, die hauptsächlich für die Hüftadduktoren gedacht ist, genug Widerstand, um mit Hilfe der Armmuskulatur einen ordentlichen Zug auszuüben, ohne dabei mit den Armen oder mit der Sitzfläche abzurutschen. Die Polster sorgen dabei dafür, dass kein unangenehmer Schmerz an den Gelenken entsteht.

Ich persönlich nutze das Gerät nun seit drei Monaten und konnte bereits eine  erheblichen Fortschritt feststellen. Die Übung zeigte vorher bei mir kaum Wirkung, da ich mich nicht mal ansatzweise nach vorne beugen konnte – der Widerstand der zähen Beinmuskulatur war einfach zu groß.

Hierbei sei allerdings wieder gesagt, dass auch beim Dehnen mit Zusatzgerät die Devise gilt: weniger ist oftmals mehr. Auf gar keinen Fall sollte beim Dehnen unerträglicher Schmerz entstehen.

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Workout für beruflich Gestresste – kein Training mehr ausfallen lassen

Wenn man Schichtarbeit leistet oder in einem Gehaltsbereich arbeitet, bei dem man nicht mehr pünktlich zum Glockenläuten nach 40 Stunden in der Woche einfach abhauen kann, findet man sich oft in der Miesere wieder, dass oft keine Zeit mehr bleibt für ein ordentliches Workout im Fitness-Studio, einen langen Lauf auf dem Lieblingstrail, einen langen Fahrradausflug oder einen Besuch im nächstgelegenen Yoga-Studio. Das Problem: die Trainingssessions dort dauern zu lange, oder es geht viel Zeit auf dem Weg dorthin verloren, vor allem wenn man durch den Stadtverkehr muss.

Ich werde euch im Folgenden ein paar kurze Prinzipien darlegen, wie Ihr ganz einfach neben dem Arbeitsstress etwas für eure Kraft,eure Ausdauer und eure Flexbilität machen könnt. Dabei lege ich wert darauf, dass ich euch eben keine typischen Fitness-Magazintipps gebe, bei denen von euch verlangt wird Bizeps-Curls mit der Aktentasche zu machen, sondern euch tipps zu geben, mit denen man euch eben nicht komisch anschauen wird.

Möglichkeit 1: Kurze Workouts vor oder nach der Arbeit.

Für Frühaufsteher eignet sich die Option, noch vor dem Weg zur Arbeit ein kurzes Workout zu Hause oder ein paar Meter vor der Haustüre zu machen. Ein gutes Workout besteht dabei aus einer Krafteinheit mit einer Dauer von etwa 15 Minuten. Wechseln Sie dabei täglich die Muskelgruppen und nehmen Sie sich jeden Tag zwei bis drei Gruppen vor. Zwei bis drei Übungen pro Muskelgruppe und jede Übung zwei bis dreimal wiederholen Beispiel: Trizeps und Bauchmuskulatur. Für Trizeps Liegestütze und Dips am Stuhl, für die Bauchmuskulatur Crunches und Reverse Crunches.

Danach tun Sie was für Ihre Ausdauer. schnüren Sie beispielsweise die Laufschuhe und gehen Sie für 15 Minuten Sprinten. 30 Sekunden Sprinten, 15 Sekunden Trabpause. So oft Sie können, maximal 15 mal.

Danach direkt zurück in die Wohnung und entweder den Oberkörper oder Bein- und Hüftpartie dehnen. Fünf bis maximal zehn Dehnübungen. Jede Übung 30 Sekunden bis maximal eine Minute halten. Ergebnis: 1 stunde früher aufgestanden, und das volle Programm durchgezogen. Dieses programm reicht, dass Sie auf lange Sicht Ergebnsise sehen werden. Wenn Sie dann einmal doch mehr Zeit haben sollten um ins Gym gehen zu können, spüren Sie den Morgen nicht mehr und können nochmal eine Extra-Runde einlegen. Und falls es Ihnen zeitlich eben nicht ausgeht: Egal, Sie brauchen kein schlechtes Gewissen zu haben! Immerhin haben Sie ja morgens bereits etwas gemacht.

Das gleiche Programm lässt sich übrigens auch direkt nach der Arbeit ausführen, gleich nach dem Heimkommen. Danach können Sie unter die Dusche, sich etwas Kochen und dann gemütlich und ohne schlechtes Gewissen in den Feierabend starten.

Möglichkeit 2: Auf dem Weg von und zur Arbeit trainieren.

diese möglichkeit bietet sich vor allem an, wenn Sie die Möglichkeit haben, in der Arbeit zu duschen und sich umzuziehen. anonsten können Sie aber zumindest den Rückweg von der Arbeit so antreten. Es bieten sich beispielsweise Laufen, Fahrradfahren oder Inline Skaten an. Wenn Sie nur sehr wenig Distanz zu Ihrer Arbeit haben, müssen Sie die intensität erhöhen. Bei großer Distanz sollten Sie überlegen, ob Sie eine Teilstrecke mit Auto oder bahn zurücklegen und den Rest dann mit Sport überbrücken. Sollten Sie einmal unter Zeitdruck geraten, können Sie die Einheit immer noch abbrechen und mit dem Transportmittel weiterfahren. Und das gute an dieser Option: Sie haben zwei Versuche. Wenn Sie morgens nicht früh genug aus dem Bett kommen, können Sie beispielsweise, wenn Sie in einer Fahrgemeinschaft oder mit der Bahn zur Arbeit kommen, den Rückweg immer noch in Laufschuhen antreten.

Möglichkeit 3: Eine kurze Einheit in der Mittagspause

Wenn Sie den Abend vorher für die Arbeit kochen und sich etwas zum Essen von zu Hause mitnehmen, können Sie dies in einer Frühstückspause verzehren und die Mittagspause zum Workout nutzen. Als Location bieten sich nahegelegene Parks oder Sportplätze an. Sie könnten beispielsweise die in der 1. Möglichkeit erwähnten Workouts auf einem Rasen oder auf einer mitgebrachten Matte ausführen – Laufen geht im park, um den Fußballrasen oder auf der Tatambahn des Sportplatzes.

Wenn Sie ein Smartphone besitzen, können Sie sich auch HIIT-Workouts aus Videoportal wie Youtube herunterladen, die keine Geräte brauchen. Gute Channels hierfür sind beispielsweise die Workouts von Hasfit. Sie können aber auch irgendwo Seilspringen, wenn Sie sich eins mitgenommen haben, oder beispielsweise die Workouts von Freeletics auf dem Rasen ausführen.

Sie können sich auch mit anderen kollegen zusammentun und beispielsweise in einer Turnhalle zum Squashen gehen – oder eben auf den Tennisplatz.

Schlusswort

Vielleicht konnte ich dem einen oder anderen eine einleuchtende Idee geben, wir er seinen geliebten Sport in den harten Arbeitsalltag integrieren kann – und einige dadurch ohne schlechtes Gewissen ins Bett schicken. Es würde mich jedenfalls freuen.

 

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