Kategorie-Archiv: Life-Hacking

Gute Angewohnheiten aufbauen und die Lebensqualität verbessern

Heute geht es um das Bilden guter Angewohnheiten.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, für regelmäßiig auftretende Probleme  entwickelt er lösungsverfahren, die er optimiert und danach verinnerlicht, um sie fortwährend zu wiederholen. Ihr kennt dieses Phänomen vielleicht bei bestimmtne alltäglichen Abläufen, wie etwa der Morgentoilette oder dem Wocheneinkauf. Mit der Zeit werdet ihr beispielsweise eure Einkaufstour immer weiter optimieren – das ist ein Prozess, der sich sozusagen selbständig fortführt. Irgendwann wisst ihr auswendig, wo welche Abteilung und wo innerhalb dieser Abteilung welcher Artikel ist, der für euch interessant ist, beispielsweise ein spezielles Müsli. Irgendwann beginnt ihr dann damit, den Weg durch den Supermarkt zu optimieren, das heißt die Wege von einem Artikel zum nächsten möglichst kurz zu halten.

Irgendwann wird das ganze für uns keine Tätigkeit mehr, bei der wir effektiv über sie nachdenken müssen, sondern irgendwann wird daraus eine Art Ritual, ein routinierter Ablauf, den wir zu regelmäßigen Zeitabständen durchführen. Der Mensch wird dadurch effizienter

Leider ist es aber so, dass der Mensch auch von Natur aus faul ist. Diese Natureinstellung habt ihr hoffentlich aufgrund der vorangegangenen Posts dieser Kategorie bereits abgelegt. Worauf ich jedenfalls mit dieser Aussage hinaus will, ist, dass der mensch diesen Prozess der Angewohnheiten und deren Optimierung nur dann durchführt, wenn es gilt irgendwelche Probleme zu lösen, wie etwa einen wöchentlichen Einkauf im Supermarkt.

dabei können regelmäßige Rituale als gute Angewohnheit wesentlich zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Regelmäßig Sport treiben ist ja beispielsweise so eine Angewohnheit – oder selber kochen. Das ganze lässt sich aber noch weiter spinnen.

Ich möchte euch ein bisschen Inspiration liefern und dadurch euren Horizont erweitern, wie umfangreich diese positiven Angewohnheiten nutzen kann.

Wie man gute Angewohnheiten aufbaut

Zunächst einmal muss man den Entschluss fassen, eine solche Angewohnheit aufbauen zu wollen. Das bietet sich meist an, wenn ihr euch in einem Bereich verbessern wollt, wie etwa eure berufliche Fachexpertise, euer Allgemeinwissen, eure sportliche Leistungsfähigkeit etc – besonders dann, wenn dieser Bereich eine persönliche Schwäche von euch darstellt. Positive Angewohnheiten eignen sich perfekt zum Bekämpfen persönlicher Schwächen in Bereichen, in denen man bisher keine guten Leistungen erzielen konnte. Andererseits bieten sich positive Angewohnheiten auch zum Verbessern der eigenen lebensqualität an – man könnte sich beispielsweise vornehmen, regelmäßig bestimmte Festivals, Veranstaltungen oder Messen zu besuchen oder sich vornehmen, jedes Jahr Kultur- oder Sporturlaub zu machen. Wenn man sich dies fest vornimmt und auf Basis der hieraus resultierenden Erfahrung und motivation den Prozess optimiert, hält man sich bestimmt eher daran, als wenn man einfach nur den Wunsch hat, Urlaub zu machen.

Um eine solche Angewohnheit aufzubauen, braucht es disziplin. Ihr müsst mit der Tätigkeit zu einem Zeitraum beginnen, in dem ihr sicher sein könnte, dass ihr sie mindestens 30 Tage am Stück durchziehen könnt. Nach diesen 30 Tagen kann ruhig mal eine Phase kommen, an der ihr unterbrechen müsst – 30 Tage genügen in der regel, um sich an etwas zu gewöhnen und den Wunsch und die Erinnerung für eine spätere Rückkehr zu dieser Angewohnheit zu erhalten. Dabei ist es wichtig, dass ihr innerhalb dieser 30 Tage die Angewohnheit wirklich oft wiederholt, am besten täglich. Ihr werdet während der Anfangsphase auf Probleme stoßen. einfache Ausprägungen davon sind beispielsweise, dass ihr bei eurem Gang zum fitnessstudio bestimmte sachen vergesst, wie euren Mitgliedsausweis, ein Handtuch, etwas zu trinken oder Ähnliches. In der Anfangsphase gilt es daher, diese Angewohnheit insoweit zu perfektionieren, dass ihr solche anfangsfehler nicht mehr macht und ihr euch daher mehr auf die angewohnheit an sich konzentrieren könnt.

Versucht außerdem, euch langsam zu steigern. Nicht gleich Vollgas probieren. Wenn ihr euch vornehmt, auf einen Marathon zu trainieren und daher teilweise Trainingsläufe mit 2 Stunden Dauer absolvieren wollt, fangt trotzdem klein an, beispielsweise mit einer halben stunde, und steigert euch mit der Zeit.

Versucht, die Angewohnheit flexibel ausführen zu können. Es kommt immer etwas dazwischen. Deswegen solltet ihr dazu in der Lage sein, beispielsweise euer Training oder euer Selbstudium für die Schule oder Arbeit auch mal zu anderen Zeiten und an anderen Orten durchführen zu können. Dazu gilt es, die Möglichkeiten dazu zu schaffen. Ihr habt bisher immer zur selben Uhrzeit einen Trainingslauf absolviert? wie wärs, wenn ihr euch eine Stirnlampe und entsprechende warme joggingkleidung kauft, dann könnt ihr auch mal nachts laufen, wenn am Tag mal etwas anderes ansteht?!

Desweiteren solltet ihr Ablenkungen  so weit eliminieren wie möglich, beispielsweise irgendwelche schlechte Angewohnheiten, die euren Erfolg ausbremsen oder euch von der ganzen Angewohnheit an sich abdrängen. Bei Sport wären dies etwa Alkohol- und Tabakkonsum. Wenn ihr einen Lernmarathon absolviert, um euch das Lernen für ein Studium anzugewöhnen, solltet ihr vorher dafür sorgen, dass es in eurem Heim an nichts mangelt und ihr es gemütlich habt – wie etwa Lebensmittel. so müsst ihr nicht unnötig aus dem Haus (Gott klingt das nerdig). Weitere Ablenkungen können etwa unterledigte angelegenheiten sein, wie etwa Steuern, Versicherung, Kreditfinanzierung, berufliche Umstrukturierung, familiäre Probleme usw.

Frustration solltet ihr vorbeugen. Wenn ihr zu Beginn an bestimmten Dingen scheitert, sollte ihr euch motivieren und zunächst versuchen, die variable herauszufinden, an der euer Scheitern liegt. Wenn ihr trotz Training nicht sichtlich abnehmt, könnte es an der mangelnden intensität eures Trainings oder aber auch an einer falschen Ernährung liegen. Wenn ihr bei einer Sportart versagt, dann fragt euch beispielsweise, welche Muskelgruppen bei dieser Sportart stark beansprucht werden und wie gut diese bei euch entwickelt sind.

Es ist außerdem sinnvoll, sich gleichgesinnte zu suchen. Oftmals findet man im Umfeld niemanden, welcher die gleichen interessen verfolgt wie man selber – weil der mensch eben von Natur aus faul ist. Deswegen muss man vielleicht den Suchradius beim Aufspüren motivierter Leute erhöhen. Entweder man besucht Events oder Kurse, tritt einem Verein bei oder man bedient sich online-Communities aus dem Internet. Besonders im sportlichen Bereich treffen sich die Communities desöfteren zu gemeinsamen Workshops.

Vorschläge meinerseits für gute Angewohnheiten

Dauerhaft

  • Jeweils ein technisches und ein belletristisches Buch / Schriftwerk in einer Warteschlange zum Lesen haben.
  • Informiert bleiben über das aktuelle Tagesgeschehen
  • Auf dem aktuellen Stand bleiben in der beruflichen Fachexpertise: Fachzeitschriften lesen, fachbezogene Websiten besuchen usw.
  • Sich von Medien oder anderen Quellen inspirieren lassen – beispielsweise in Zeitungsartikeln auf der suche nach rhetorischen Stilmitteln sein.
  • Festhalten, wie viel man diesen Monat für was jeweils Geld ausgegeben hat
  • einen Kalender pflegen mit all seinen Terminen, am besten online in der cloud
  • ein Arbeitstagebuch führen mit den wichtigsten Ereignissen, Überstunden, genommene und  verbleibende Urlaubstage usw.

Täglich

Haushalt

  • Bettwäsche Lüften
  • Räume stoßlüften über die Fenster
  • Schuhe lüften
  • ausgiebig Frühstücken
  • Selber Kochen mit Salat als Beilage
  • Am Vortag schon das Essen für die Arbeit am nächsten Tag machen und einpacken (spart Kantinengeld)
  • Einmal am Tag einen Powernap machen, um über den Tag verteilt mehr Energie zu haben
  • Ausgiebige Körperhygiene dreimal am Tag, Mittags die Socken wechseln
  • Dehnen
  • Sport
  • Schulaufgaben machen, sich über die Prüfungsthemen einer geplanten Bildungsmaßnahme informieren und diese „vorlernen“
  • E-Mails checken
  • Post checken
  • Girokonto checken
  • Post und andere Unterlagen in die persönlichen Unterlagen einordnen

Wöchentlich

  • Schuhe innen und außen reinigen
  • Lederklamotten und Ledermöbel pflegen
  • Autowäsche / Lackpflege
  • Ölstand, scheibenwaschanlage, Kühlmittelflüssigkeit, Lichter und Luftdruck beim Auto überprüfen
  • Wäsche waschen inklusive Bügeln
  • Typische Haushaltsaufgaben: staubsaugen, Wischen, Rasenmähen, Gartenarbeit
  • Ein Technologie, ein technisches Gerät oder ein wissenschaftliches Phänomen zu verstehen zu versuchen
  • Einkaufen
  • ein gutes Medium konsumieren,w ie ein Game, einen Film oder ein Buch
  • Irgendetwas über ein gerne ausgeübtes hobby lernen, wie beispielsweise über eine Sportart
  • Etwas für euer Allgemeinwissen tun, beispielsweise über Wikipedia
  • eure regelmäßigen Abonnements (Zeitschriften, Youtube-Channels usw.) durchsehen.
  • im Verlaufe der Woche eure Lieblingswebsiten abklappern
  • nach aktuellen Neuheiten in der Medienwelt forschen (was läuft im Kino usw.)
  • einen Waschtag auserkoren

Haushalt

Monatlich

  • Irgendein fachspezifisches Thema in eurem Berufsleben einstudieren. Beispiel als Informatiker – eine Programmiersprache erlernen.
  • Auto warten – Ölstand, Reifendruck, Waschanlage etc.

Haushalt

  • Haus auf Schäden überprüfen und reparieren
  • Schauen, ob in eurem huashaltsinventar noch alles da ist
  • „Vorratsbestände“ überprüfen, wie etwa Heizmaterial, Haushaltsmittel, Hygienebedarf usw.
  • Haushaltsgeräte pflegen – wie etwa Filterbeutel beim Staubsauger leeren, Rasenmäherschneideblätter nachfeilen usw.
  • Sich für ein neues Thema interessieren, sei es ein hobby  oder etwa ein wissenschaftliches Thema
  • jede Woche einen anderen Raum in der Wohnung intensiv reinigen inklusive Staubsaugen Wischen usw.

Jährliche

  • Die Steuererklärung machen
  • irgendein Festival / Event / eine messe besuchen
  • einmal im Jahr Kultur- und/oder Erlebnisurlaub machen
  • jedes jahr einmal ein neues hobby beginnen, eine neue Herausforderung meistern (wie etwa einen Marathon) oder etwas neues Lernen (wie etwa Sprachen- oder tanzkurs)
  • Jedem ein Jahr ein spezielles Motto verleihen. 2014 war für mich beispielsweise das Jahr der Musikevents und der Messen. Ich habe in den Genres Electro und Rock so ziemlich jedes angesagte Festival besucht sowie sehr sehr viele Messen, die ich schon immer mal sehen wollte.
  • Ziele fürs Neujahr festlegen und motiviert versuchen, sie zu erreichen
  • Einmal etwas dafür tun, dass man neue Leute kennen lernt (Verein beitreten, Event besuchen, Speeddating o. Ä.)
  • einen Finanzplan aufstellen – welche Ausgaben plane ich für das nächste Jahr, wie viel Geld muss ich noch für die zukunft ansparen usw.
  • einmal im Jahr etwas für die eigene berufliche Fortbildung tun
  • Einmal im Jahr etwas für die eigenen Finanzen tun (Sparplan, Festgeldkonto eröffnen, Aktuelle Empfehlungen lesen)
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Schaffen Sie Ordnung mit einer digitalen Notizmappe

Software, mit denen Sie ganze mappen an Notizen erstellen können, beispielsweise etwa Microsoft OneNote, können Sie Ihr Leben ein bisschen besser in Ordnung bringen. ich gebe ihnen ein paar Anreize, wie.

Das ganze läuft So: Sie erstellen ein sogenanntes Notizheft in dieser Anwendung. Dieses notizheft wird zwar als eine einzige Datei gespeichert, enthält aber mehrere Notizbläter belieber Größe. Stellen Sie sich einen Ordner vor, in dem Papiere unterschiedlicher DIN-Größen eingeheftet sind. Sie können eine Notiz auf Leinwandgröße entwerfen, oder aber auf DIN A5-Größe. Das bleibt Ihnen überlassen. Die einzelnen notizblätter werden dann in dem Notizheft gesammelt.

Das schöne an digitalen Notizblättern im Vergleich zu beispielsweise einer papiernen Notizmappe, einem Notizblock oder einem Whiteboard ist:

  • man hat unendlich schreibfläche und ist nicht auf den Platz eienr Tafel oder eines Blatt Papiers gebunden
  • man kann auf externe Dateien verlinken, die man in seine Notizen mit einbeziehn will, etwa Diktiergerätaufnahmen, Wiki-Artikel, Excel-Tabellen oder Ähnliches.
  • Sie können auch unterwegs studiert werden, notflals auch vom Handy aus.

Ihr erstes Notizblatt: Zeitmanagement

In Ihr erstes Notizblatt kommt Ihr Zeitmanagement. Wie ich in den Beiträgen Persönliches Zeitmanagement und Zeit effektiver Nutzen sowie Die ABC-Analyse geschrieben habe, gibt es diverse Methoden, die Ihnen für Ihre Zeitplanung dienen soll. Lesen Sie erst die oben genannten Beiträge, damit Sie wissen, wovon ich rede.

Machen Sie zuerst eine Tabelle mit zwei Zeilen und zwei Spalten. Hier kommt ihre Eisenhower-To Do-Liste rein. Diese eisenhower-to Do Liste ist für kurzfristige Angelegenheiten, die ihnen gerade im Kopf rumschwirren.

Darunter machen Sie raum für eine ABC-Analyse. Das bedeutet Sie machen sich eine Tabelle mit vier Spalten und drei Zeilen in diesem Format

Klasse Definition Beispiel Zeitanteil pro Tag
A Tätigkeiten, die einen signifikanten Gewinn in deinem Leben in einer Zeitspanne von etwa 5 Jahren darstellen Ein Unternehmen gründen, Anfangen Sport zu treiben, Studieren, ein Haus bauen 50 %
B Tätigkeiten, die einen signifikanten Gewinn in deinem Leben in einer Zeitspanne von etwa 2 Jahren darstellen Sprachkurs, Sportverein, Berufsausbildung, auf einen Marathon trainieren,zum Speeddating gehen, Gleichgesinnte suchen 30 %
C Tätigkeiten, die einen negativen Effekt auf dein Leben haben, wenn du sienicht erledigst und/oder Tätigkeiten, die nur einen geringfügigen Gewinn in deinem Leben über eine kurze Zeitspanne ausmachen Steuererklärung machen, Rechnungen bezahlen, Papierkram sortieren, zum Arzt gehen, Versicherung abschließenUnd/OderIns Kino gehen, Zeitschriften lesen, Blogs durchlesen, Zocken, How I Met Your Mother gucken 20 %

 

Das ist Ihre Planung für langfristige Tätigkeiten, die sie irgendwann mal erledigen oder erreichen wollen. Hier kommt unter Kategorie C beispielsweise eine Bücherreihe rein, die sie schon immer mal lesen wollten. Unter A steht dann beispielsweise sowas wie Heiraten oder Haus bauen. Diese planung dient für Sie persönlich als Kontrolle, ob Sie Ihren Tag im angemessenen Zeitraum der Verfolgung dieser langfristigen Ziele gewidmet haben.

Darunter machen Sie sich ein einfaches Textfeld. Hier schreiben Sie Tagesplan rein. Hier schreiben Sie alles rein, was Sie sich für heute vorgenommen haben und was heute erledigt sein sollö.

Ihr zweites Notizblatt: Projektmanagement

In das zweite Notizblatt kommen Projekte, die Sie sich in ihrem Leben vorgenommen haben. Unterteilen Sie diese in KAtegorien und trennen Sie die Kategorien durch einzelne Überschriften ab.

Beispielsweise gibt es eine Kategorie Haus & Grundstück. Darin notieren Sie Projekte wie Baumhaus bauen, Kinderschaukel reparieren, Dachtsuhl renovieren usw.

Wie Sie dann die einzelnen Bereiche ausgestalten, bleibt Ihnen überlassen. Ich zä#hle die einzelnen Projetke in den Bereichen auf, die ich irgendwann erreichen möchte. Diese Projekte tauchen auch in meinem ersten Notizblatt in der ABC-Analyse auf, und wenn Sie gerade akut sind auch in der Eisenhower-Analyse. In den Projekten, die noch weit entfernt liegen, schreibe ich immer grob einen Zeitraum rein, wann ich sie erreichen möchte. Ich habe beispielsweise ein Projekt haus bauen gelistet, welches ich ein Jahr, nachdem mein Bausparvertrag zuteilungsreif wird, datiert habe.

Bei Projekten, die relativ nahe in der Zukunft liegen, beginne ich damit, Zeit, Material, Leute und finanzen zu planen. Würde ich also zwei JNahre vor dem Hausbau stehen, würde ich beginnen mir auszurechnen, wie viel Material ich einkaufen muss und wie viel das kosten würde und daraufhin den Bedarf für einen Baufinanzierungskredit berechnen. Ebenso würde ich bereits anfragen, wer meiner Bekannten mir dabei helfen würde und eine Personalliste erstellen. Ich würde mich dann auch um so Sachen wie Versicherungen usw. langsam kümmern. Notizen zu dieser Planung kann man hier wunderbar reinstellen. Wenn eine solche notiz besonders groß wird, kann ich sie auslagern.

Ihr drittes Notizblatt: Finanzen

Ein drittes Notizblatt widmen Sie ihren Finanzen. Machen sie eine Textbox mit der Überschrift Monatsbudgetplan. Hier tragen Sie Ihr Nettogehalt ein und ziehen davon alle monatlichen Ausgaben ab. Wenn Sie unbedingt wollen, können Sie die Berechnung in ein Excel-Sheet auslagern und es hier verlinken.

Machen sie neben ihrem monatsbudgetplan eine weitere Textbox mit drei Überschriften:

  • Jahresuasgaben
  • Halbjahresausgaben
  • Vierteljahresausgaben

schreiben Sie dort Ausgaben rein, die alle Viertel-, Halb- oder volljahre auftreten. Bei mir wird beispielsweise jedes Jahr die Kfz-Steuer und die Grundsteuer fällig.

Zählen Sie die einzelnen Ausgaben zusammen und teilen Sie sie durch die Anzahl der monate, die bis zu Ihrem Entstehen vergehen, also bei Vierteljährlichen Ausgaben drei, bei halbjährlichen zwölf. Nun haben Sie diese Ausgaben auf einen Monat heruntergerechnet. Fügen Sie diese Ausgaben Ihrem Mnatsbudgetplan hinzu – so wird Ihr verfügbares Budget am Ende akkurater.

Eröffnen Sie in ihrem monatsbudgetplan Posten für spointane Einkäufe und Unternehmungen. Tragen Sie hier für den aktuellen Monat die Preise von Eintrittskarten, geplantes Budget zum Verzehr von Speisen und Getränken in Gastronomien usw. ein und für Urlaube und spontante Einkäufe, die sie in diesem monat tätigen können.

mit diesen Daten können sie jetzt besser mit ihrem Budget haushalten.

Machen Sie eine weitere Box mit der überschirft Leute schulden mir. Hier zählen Sie auf, wer Ihnen was schuldet, seien es sachliche Dinge oder Geld.

Machen Sie eine weitere box mit der Überschrift Ich schulde Leuten. Hier tragen Sie ein, was Sie anderen Leuten schulden, damit Sie auch hier nicht den Überblick verlieren.

Ihr viertes Notizblatt: Größen und Maße

in diesem Notizblatt tragen Sie Daten ein, die sie für Ausrüstung benötigen, die ihnen gehört. Beispiel: Ich habe eine Textbox mit der Überschrift KLeidung. Hier trage ich meine Größen für Hemden, Jacken, Schuhe usw. ein. Desweiteren habe ich eine Überschrift Auto. Hier trage ich beispiuelsweise das motoröl, das ich für meinen Wagen brauche, und den Reifendruck für Sommer- und Winterreifen ein, den ich nachfüllen muss. Desweiteren können hier andere Daten wie beispielsweise Baujahr oder Fahrgestellnummer rein.

Wenn Sie ein Haus haben, können Sie auch hier beispielsweise das Baujahr, den ursprünglichen und aktuellen Wert sowie die Quadratmeter von Grundstück, Wohnraum, Bürofläche usw. eintragen. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Ihr fünftes Notizblatt: Ihre Löffelliste

Kennen Sie den Film Das beste kommt zum Schluss? Glückwunsch, denn dann wissen sie jetzt schon, was eine Löffelliste ist. Für alle Uneingeweihten: eine Löffelliste ist eine Liste mit Dingen, die sie noch tun wollen, bevor Sie den Löffel abgeben. Das hat nicht unbedingt was mit ihrer Projektmappe zu tun, die Sie zuvor angelegt haben. Das können auch Sachen sein, die man nicht in einem Projetk planen kann.

Ihr weiteren Notizblätter

In einem weiteren Blatt tragen Sie Dinge ein, die Sie planen, sich anzuschaffen – also de fakto zu kaufen, egal ob Sachgut oder Dienstleistung. Das wird also Ihre Wunschliste.

In einer weiteren können Sie eine Wunschliste an Dingen schreiben, die sie elrnen wollen. Ihc habe beispielsweise so ein Blatt, und da steht drauf, dass ich spanisch lernen möchte, Tanzen, Malen und Kochen.

Seien Sie kreativ! Fügen Sie Ihrer Notizmappe weitere sinnvolle notizblätter hinzu.

Eine Notizmappe macht natürlich nur sinn, wenn Sie sie überall lesen können. sie sollten Sie daher irgendwie auf alle Geräte synchronisieren. Jedesmal, wenn Sie n einem Gerät etwas an ihrer Liste ändern, müssen diese Änderungen in das neue Gerät übernommen werden. das erreichen Sie relativ einfach, indem Sie die Mappe in den Ordner einer cloud-Lösung wie beispielweise Dropbox oder Google Drive kopieren. Alternativ können Sie zwischen den Geräten mit Tools wie beispielsweise FreeFileSync rumsynchronisieren.

 

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Zeitmanagement – Die ABC-Analyse

Im Gänseblümchen schwadroniere ich allgemein über das Streben nach Glück und die verdammten Steine, die einem dieses „Leben“ dabei in den Weg legt. Es geht auch um Themen wie Motivation, Stress, Depression, Lebensfreude usw., also allgemein darum, mit dem Leben und seinen guten wie schlechten Seiten irgendwie klar zu kommen.
 

Die verdammte Zeit

Hat man als Kind nicht viel Zeit gehabt? Ich meine, damals verging der Tag doch vom subjektivem Empfinden her doch noch recht langsam, könnt ihr euch noch erinnern? Wie viel Zeit man damals hatte, man wusste gerade zu nicht, wie man den Tag rumbringen wollte. An einem einzigen Tag konnte man so viele unterschiedliche Sachen machen: Malen, am Nintendo zocken, Fußball spielen, die Lieblingsserien angucken und und und, die Liste ließe sich grenzenlos fortsetzen. Früher als Kind hat man so viele unterschiedliche Dinge binnen kürzester Zeit fertig gebracht, dass es einem heutzutage fast unmöglich scheint, wie leistungsfähig man doch damals war.

Und wie ist es heute? Heute ringen wir gerade zu mit der Zeit, sie ***** uns hart, Tag für Tag spüren wir, wie sie uns durch die Finger rinnt. Ein berühmtes Zitat sagt einfach nur aus:

Wir leben nur 28.000 Tage

und soll uns daran erinnern, wie vergänglich die uns von „Gott“ gegebene Zeit doch ist. Denn der Mensch neigt zunächst einmal dazu sich Zeit zu lassen, zu sagen „das ist noch lange hin“, aber sobald er sich sein Leben in Fakten und Zahlen, wie hier etwa in 28.000 Tagen, darstellt, so wird einem bewusst, dass man gar nicht mal so viel Zeit hat, als dass man sich leisten könnte, sie zu verschenken.

Seit Anbeginn der Zeit strebt der Mensch nach Glückseligkeit. In jungen Jahren entwickelt der Mensch Träume, die er als möglich, also machbar, und auch als erstrebenswert erachtet. Meistens entscheidet sich dann innerhalb der Zwanzigerjahre eines Menschen, ob diese von ihm erdachten Träume wahr werden oder zerschlagen werden, erreicht werden die Ziele dann meist erst in den späten Dreißigern, wenn überhaupt.

Was ist Glückseligkeit für jeden von uns ist und welche Ziele wirklich erstrebenswert sind, das will ich hier jetzt mal außen vor lassen und mir diese Thematik für einen späteren Post dieser Kategorie aufheben. Mir geht es hier viel mehr um den erläuterten Zeitrahmen. Wie viel Zeit ist es wert, in bestimmte Dinge investiert zu werden, wie gehen wir mit unserer Zeit um und wie bedeutsam sind bestimmte Zeitspannen in unserem Leben für uns?

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Persönliches Zeitmanagement

Auch für Ihr Privatleben brauchen Sie ein Zeitmanagement! Besonders wenn sie Kinder haben, ein Nebengewerbe führen, studieren oder ein anderes privates Projekt am Laufen haben.

Schritt 1: Stellen Sie fest, wie viel Zeit Sie haben.

Als erstes müssen Sie feststellen, wie viel Zeit Side eigentlich an einem ganz normalen Tag haben.

Seien Sie ehrlich mit sich selbst: Wie lange schlafen Sie und wie lange Arbeiten Sie am Tag? Von den Stunden, die Ihnen danach noch bleiben, müssen Sie noch Zeit zum Kochen, Wäsche machen usw. abziehen. Wenn ich das mache und noch Zeit für Vereinstätigkeiten und sport abziehe, komme ich auf 2 Stunden, die ich im WErktag nach der Arbeit wirklich für mich selber zur Verfügung habe. gut sieht es Samstag und Sonntag natürlich aus. Hier habe ich täglich abzüglich Haushalt, Sport und Vereinstätigkeit 12 Stunden zur Verfügung.

Schritt 2: Führen Sie einen (digitalen) Kalender.

Ich persönlich empfehle Ihnen, keinen papiernen Kalender mehr zu verwenden. Für viele ist das aber ironischerweise die ideale Lösung, weshalb ich Ihnen das jetzt nicht verwehren möchte. Ich persönlich lege mein Leben bei Google preis, weil ich stolz auf mein beschäftigtes Leben bin :). Wer eine offline-Lösung sucht, kann ja beispielsweise die integrieren Kalender von mozilla Thunderbird oder Microsoft Outlook verwenden.

In Verbindung mit ihrem Kalender und der zuvor vorgenommenen Zeitnahme können sie genau bemessen, ob Sie bestimmte Projekte realisieren können. Beispiel: Sie sind Student und zu einem gewissen Zeitpunkt steht eine Prüfung an. Anhand der Termine, die Sie bis zu diesem Datum haben, können Sie bewerten, wie viele Stunden ihnen insgeasmt bis dahin zum Lernen bleiben, ohne dass Sie Alltagstätigkeiten wie Kochen, Sport treiben, Vereinstätigkeit und auf Schlag verzichten müssen. Nun könenn Sie realistisch abschätzen, ob es machbar ist oder nicht. Das ganze lässt sich auch auf Kundenprojekte übertragen, wenn Sie ein nebengewerbe betreiben.

als letztes gilt es, die Ihnen zur Verfügung stehende Zeit effektiver zu Nutzen. Darauf gehe ich in meinem anderen Post Zeitmanagement – Zeit effektiver nutzen näher ein.

 

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Zeitmanagement – Zeit effektiver nutzen

In der Kategorie Zeitmanagement geht es um genau das: Besser mit seiner Zeit klar kommen. Denn dieser unsichtbar, nicht erfühlbare Faktor in unserem Leben ist so ziemlich das Wichtigste überhaupt.

Heute wollen wir uns nochmal mit dem Thema Zeit befassen. Aber heute wollen wir die Zeit nicht huldigen und ihr nachtrauern, so wie wir es beispielsweise hier schon einmal gemacht haben, diesmal wollen wir ihr in den Arsch treten.

Zeitmanagement – Zeit effektiver nutzen weiterlesen →

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Ordnung schaffen mit einem persönlichen Inventar

Geht es Ihnen auch so? sie haben zwar Ordnung in Ihrem Haushalt, haben aber insgesamt so viel Zeugs rumliegen, dass Sie desöfteren vergessen, wo Sie eine bestimmte Sache denn eigentlich gelagert haben?

Oder sie leben in einem Haushalt mit mehreren Personen und stellen irgendwann fest, dass ein anderer (oder vielleicht sie selbst mal) das jeweilige SAchgut weggenommen und nicht wieder an seinen rechtmäßigen Platz zurückgestellt hat. Dann geht das Gesuche los.

solche Probleme lassen sich vermeiden, wenn man ein Inventar führt und dieses mit regelmäßigen Kontrollen verbindet. Dabei prüft man nicht immer das gesamte Inventar, sondern immer nur einen Teilbereich, also z. B. Kleidung, Büromaterial, Sportausrüstung oder Werkzeug. So hat man über lange Sicht immer einen Überblick, was wo stehen soll und vor allem, was noch da ist und was nicht mehr. Dadurch verringert amn die Reaktionszeit, wenn man jemanden darauf ansprechen will, wo denn das gute Stück geblieben ist.

Zunächst unterteilen wir unser Inventar in zwei große Kategorien: Gebrauchsmaterial, also Sachen die einmal gekauft immer da sind – und Verbrauchsmaterial, also Sachen die reglemäßig ausgehen und neu beschafft werden müssen.

Kümmern wir uns als Erstes um das Gebrauchsmaterial.

Unterteilen Sie Ihr Gebrauchsinventar zunächst in Themenbereiche. Ich habe zum Beispiel

  • Haushalt: Reinigungsmittel, Möbel, Haushaltsgeräte, Ordnungssysteme, Pflanzen
  • Büro: Festes Büro- und Schreibmaterial wie beispielsweise whiteboard, Pinnwand, Schreibtischlampen, bereits fest befüllte Ordner im Aktenschrank usw.
  • IT- und Mutlimedia: Monitore, PCs, Notebooks, Drucker, Festplatten, Fernseher, DVD-Player usw.
  • Gaming: Ich habe für Gamingutensilien eine extra Kategorie,gemacht, obwohl man sieauch in Multimedia hätte einordnen können. hier liste ich Spielekonsolen, Spiele, Controller usw. auf
  • Kleidung: T-Shirts, Unterwäsche, Jeans, Jogginghosen, Kurze Hosen, Sportkleidung, Mützen, Stirnbänder, Skimasken, Pullis, Westen, Jacken, sonnenbrillen usw.
  • ich habe außerdem für jede Sportart, die ich betreibe, eine extra Kategorie gemacht
  • Kochen: Küchenutensilien, Geschirr, Küchengeräte usw.

Nun bauen Sie sich in microsoft Word oder OpenOffice eine DIN4-Seite. Als Überschrift schreiben Sie immer eine Kategorie, und den Rest des Blattes befüllen Sie mit einer Tabelle mit folgenden Spaltenüberschriften

Name Ort 1 Ort 2 Ort 3 Anzahl Status

Kurze Erklärung: Ein bestimmter Gegenstand ist NIE grundsätzlich an einem Ort – oder nur selten. Nehmen wir beispielsweise mal Ihren Haustürschlüssel. Der kann in einer Schüssel neben der Tür sein, an einem Haken in einem Schlüsselhaken, und manchmal lassen Sie ihn auf dem Nachttisch oder im Auto liegen.

Geben Sie bei Ort1 den Ort ein, bei welchem der Gegenstand sich am häufigsten befindet. Bei Ort2 eben der Alternativort. Wenn sie den Gegenstand ab und zu verlieren und ihn an bestimmten Orten wiederfinden (ich lasse meinen Schlüssel z. B. regelmäßig in meiner Sporttasche im Vorderfach liegen), dann ist dies ein Kandidat für Ort 3.

Was Sie jetzt machen, ist, für die jeweilige Kategorie alle Gegenstände mit einem Stift aufzuschreiben, die grundsä#tzlich in Gefahr liegen

  • verloren zu gehen (dann können Sie entweder Leute fragen, wissen, dass Sie suchen müssen, oder sie können einen Erastz nachkaufen)
  • von anderen geliehen und nicht mehr zurückgebracht zu werden
  • an einen anderen Ort verlegt zu werden

alle anderen Gegenstände, die quasi nie ihren Standort verlassen werden, lassen sie weg.

Dabei sollten Sie die einzelnen Gegenstände, die sie aufführen wollen, gruppieren. Beispiel: Ich liste natürlich NICHT jedes einzelne T-Shirt auf, das ich habe. Ich habe meine T-Shirts in einfarbige T-Shirts und Motiv-T-Shirts unterteilt. Genau so habe ich sie auch in meinem Kleiderschrank getrennt.  Ich habe also nur die einfarbigen und die T-Shirts mit Motiv durchgezählt und bei Anzahl diej eweilige Menge dazugeschrieben. So machen Sie es beispielsweise auch mit ihren Küchenmessern, Tassen, Tellern usw, sofern diese Gefahr laufen, mal von einem Bekannten für einen Campingausflug oder für ein Picknick ausgeliehen zu werden.

sollte eines Ihrer Gegenstände mal kaputt gehen,. verliehen werden oder repariert werden müssen, notieren Sie das unter Status. Sie können beispielsweise notieren „verliehen an…“ oder „Reparatur“ oder „Ersatz“.

Am Anfang machen Sie das mit dem Stift. Sie drucken Sich die Listen aus und gehen damit im Haus rum, bis Sie einen Grundstock von Ihren Gebrauchsmaterialien einmal aufgenommen haben. Irgendwann, wenn Sie mal Zeit haben, digitalisieren Sie die Listen und schreiben es in eine Word-Datei. Von nun an, wenn Sie einen Gegenstand verlieren oder einen neuen dazu kaufen, pflegen Sie einfach aus Gewohnheit gleich Ihre Inventarliste.

Sobald Sie Ihr Inventar das erste mal digitalisieren, sollten Sie noch ein paar Spalten für Zusatzinformationen hinzufügen

Handbuch Rücksendung Garantie Händler Rechnung / Bon

 

Unter der Spalte Handbuch tragen Sie einen Link zum Handbuch ein sofern es eines gibt- entweder die Download-Version, wenn der Hersteller eine zur Verfügung stellt, oder vielleicht eine digitalisierte/eingescannte Version.

Unter Rücksendung tragen Sie bei einem neu gekauften Gegenstand ein, wie lange Sie Zeit ahben, um den Gegenstand bei nichtgefallen zurückzuschicken

Unter Garantie tragen Sie den längsten Garantiezeitraum (Händler oder Hersteller) ein

Unter Händler kommt die Webadresse zum Shop oder zum Amazon/Ebay-Profil des Händlers rein.

Unter Rechnung / Bon tragen Sie einen Dateilink zur Rechnung oder zum Kassenbon, den Sie entweder bereits digital zugeschickt oder eingescannt haben, ein.

Gut, das Gebrauchsmaterial hätten wir jetzt inventarisiert. kommen wir zum Verbrauchsmaterial.

Auch hier lohnt es sich wieder, Gruppierungen durchzuführen. Hier ein paar Beispiele

  • Küche: Backpapier, Alufolie, Küchenrolle
  • Haushalt: Verschiedene Sorten von Batterien, verschiedene Sorten von Glühbirnen, Kohleanzünder für den Feuerholzofen, Feuerholz oder Heizpellets, Feuerzeugbenzin
  • Büro: Schriebmateiral, Schreibblöcke, Lineale, Radierer, Tackernadeln, Druckerpatronen, Druckerpapier, Collegeblöcke / Notizblöcke, Whiteboardstifte, Paketbank, Klebestifte, Versandtaschen, Briefumschläge, Briefmarken
  • Hygiene: Fensterreiniger, Bodenreiniger, Duschgel, Rasierschaum, Rasierklingen, Kondome, Zahnpasta, Desinfektionsmittel, Klosteine, Nähmaschinenöl für den elektrischen Rasierer, Ceranfeldreiniger, Tampons
  • Schuhe: Schuhcreme, bienenwachs, Schnürsenkel
  • Auto: motoröl, Frostschutz, Autopolitur, Glühbirnen
  • Arznei: tempotaschentücher, Pflaster, Aspirin, Oropax, Nasenspray

Vorab ein paar Anmerkungen: Ich habe in der Kateogire Küche bei mir keine Zutaten wie beispielsweise Öle, Sirup, Butter, Weizenerzeugnisse, Gewürze oder dergleichen auf der Liste der Verbauchsmaterialien, da ich hierfür jede Woche vor dem Einkaufen meine Zutatenliste checke.

In die Inventarliste für das Verbrauchsmaterial kommen nur die Mengen rein, die gerade auf LAger sind, nicht die, die gerade gebraucht werden. Will sagen: Sie führen in Ihr inventar keine angebrochene Flasche motoröl auf, keine in der Fassung befindlichen Glühbirnen und keine im Drucker befindliche Druckerpatronen, sondern nur das, was derzeit auf Lager ist.

Ich finde es sinnvoll, als Verbrauchsmaterial auch „kleinmist“ aufzuführen, der zwar häufig nur einmalig gekauft wird, aber desöfteren verloren geht und dadurch neu beschafft werden muss. Deshalb stehen bei mir beim Verbrauschmateiral beispielsweise auch Lineale, Lesezeichen, und Gasanzünder / Feuerzeuge dran.

Die Liste machen Sie auch hier in Word und füllen Sie zunächst mit dem Stift aus, bis Sie eine Basis erstellt haben und diese später digitalisieren. ihre Tabelle könnte beispielsweise so aussehen:

Name Ort Ist-Bestand Soll-Bestand Nachkaufbestand

Unter Ort geben Sie ein, wo Sie das Sachgut lagern, bei Ist-Bestand der derzeiutige Bestand des Materials, bei Soll-Bestand das, was sie  normalerweise davon auf Lager haben möchten, und bei Nachkaufbestand der, bei dem sie beginnen möchten, etwas davon nachzukaufen.

Jetzt, da Sie ihr inventar vervollständigt haben, sollten Sie es in einen Ordner heften und reglemäßig checken. Das Verbrauchsmaterial sollten Sie einmal im Monat komplett prüfen. Jeden monat prüfen Sie außerdem eine Kategorie aus Ihrem Gebrauchsmaterial. Das heißt einmal im Monat prüfen Sie die küche, einmal ihre Kleider, usw.

Wenn Sie einen Gegenstsand verlieren, dann blättern Sie erst  in  Ihrem Inventarordner, an welchen Orten sich der Gegenstand normalerweise befindet oder versteckt, und suchen erst dort.

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Musik-Fundstücke: Mittelalterliche Musik als Hintergrundmusik für den geistig Arbeitenden

sind Sie Student, Künstler, Redakteur, Autor, Designer, Wissenschaftler, Medientechniker, Programmierer, oder vollbringen ansonsten auch überwiegend geistige Arbeit? Dann haben Sie vielleicht desöfteren das Bedürfnis nach beruhigenden Hintergrundklängen, die Sie aber gleichzeitig nicht von der eigentlichen Arbeit ablenken. Vielleicht wäre es noch toll, wenn die Musik Ihren Geist ein wenig anregt und Sie in einen ruhigen, angenehmen Rhytmus versetzt?

Dann denke ich, dürfte dieses Musik-Fundstück für Sie interessant sein. Ich möchte gerne auf mittelalterliche Musik (Medieval Music) hinweisen. Diese gibt es in diversen Facetten auf diversen Video- und Musikportalen zu bestaunen.

Besonders angetan hat es mir Musik im keltischen stil (Celtic Music). Diese erinnert vom Stil her besonders an den Soundtrack heutiger Fantasyspiele.

Ähnlich beruhigende Klägen bietet auch die mittelalterliche schottische Volksmusik (scottish Music)

auch die Iren haben etwas zu bieten (Irish Music)

Auch andere mittelalterliche Völker bieten ähnliches Klanggefühl, wie beispielsweise Viking Music

Besonders hervorzuheben ist in diesem Bereich der Composer Adrian von Ziegler. Sein Youtube-Channel bietet euch komplette Sets mit diesen Musikklängen.

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Workout für beruflich Gestresste – kein Training mehr ausfallen lassen

Wenn man Schichtarbeit leistet oder in einem Gehaltsbereich arbeitet, bei dem man nicht mehr pünktlich zum Glockenläuten nach 40 Stunden in der Woche einfach abhauen kann, findet man sich oft in der Miesere wieder, dass oft keine Zeit mehr bleibt für ein ordentliches Workout im Fitness-Studio, einen langen Lauf auf dem Lieblingstrail, einen langen Fahrradausflug oder einen Besuch im nächstgelegenen Yoga-Studio. Das Problem: die Trainingssessions dort dauern zu lange, oder es geht viel Zeit auf dem Weg dorthin verloren, vor allem wenn man durch den Stadtverkehr muss.

Ich werde euch im Folgenden ein paar kurze Prinzipien darlegen, wie Ihr ganz einfach neben dem Arbeitsstress etwas für eure Kraft,eure Ausdauer und eure Flexbilität machen könnt. Dabei lege ich wert darauf, dass ich euch eben keine typischen Fitness-Magazintipps gebe, bei denen von euch verlangt wird Bizeps-Curls mit der Aktentasche zu machen, sondern euch tipps zu geben, mit denen man euch eben nicht komisch anschauen wird.

Möglichkeit 1: Kurze Workouts vor oder nach der Arbeit.

Für Frühaufsteher eignet sich die Option, noch vor dem Weg zur Arbeit ein kurzes Workout zu Hause oder ein paar Meter vor der Haustüre zu machen. Ein gutes Workout besteht dabei aus einer Krafteinheit mit einer Dauer von etwa 15 Minuten. Wechseln Sie dabei täglich die Muskelgruppen und nehmen Sie sich jeden Tag zwei bis drei Gruppen vor. Zwei bis drei Übungen pro Muskelgruppe und jede Übung zwei bis dreimal wiederholen Beispiel: Trizeps und Bauchmuskulatur. Für Trizeps Liegestütze und Dips am Stuhl, für die Bauchmuskulatur Crunches und Reverse Crunches.

Danach tun Sie was für Ihre Ausdauer. schnüren Sie beispielsweise die Laufschuhe und gehen Sie für 15 Minuten Sprinten. 30 Sekunden Sprinten, 15 Sekunden Trabpause. So oft Sie können, maximal 15 mal.

Danach direkt zurück in die Wohnung und entweder den Oberkörper oder Bein- und Hüftpartie dehnen. Fünf bis maximal zehn Dehnübungen. Jede Übung 30 Sekunden bis maximal eine Minute halten. Ergebnis: 1 stunde früher aufgestanden, und das volle Programm durchgezogen. Dieses programm reicht, dass Sie auf lange Sicht Ergebnsise sehen werden. Wenn Sie dann einmal doch mehr Zeit haben sollten um ins Gym gehen zu können, spüren Sie den Morgen nicht mehr und können nochmal eine Extra-Runde einlegen. Und falls es Ihnen zeitlich eben nicht ausgeht: Egal, Sie brauchen kein schlechtes Gewissen zu haben! Immerhin haben Sie ja morgens bereits etwas gemacht.

Das gleiche Programm lässt sich übrigens auch direkt nach der Arbeit ausführen, gleich nach dem Heimkommen. Danach können Sie unter die Dusche, sich etwas Kochen und dann gemütlich und ohne schlechtes Gewissen in den Feierabend starten.

Möglichkeit 2: Auf dem Weg von und zur Arbeit trainieren.

diese möglichkeit bietet sich vor allem an, wenn Sie die Möglichkeit haben, in der Arbeit zu duschen und sich umzuziehen. anonsten können Sie aber zumindest den Rückweg von der Arbeit so antreten. Es bieten sich beispielsweise Laufen, Fahrradfahren oder Inline Skaten an. Wenn Sie nur sehr wenig Distanz zu Ihrer Arbeit haben, müssen Sie die intensität erhöhen. Bei großer Distanz sollten Sie überlegen, ob Sie eine Teilstrecke mit Auto oder bahn zurücklegen und den Rest dann mit Sport überbrücken. Sollten Sie einmal unter Zeitdruck geraten, können Sie die Einheit immer noch abbrechen und mit dem Transportmittel weiterfahren. Und das gute an dieser Option: Sie haben zwei Versuche. Wenn Sie morgens nicht früh genug aus dem Bett kommen, können Sie beispielsweise, wenn Sie in einer Fahrgemeinschaft oder mit der Bahn zur Arbeit kommen, den Rückweg immer noch in Laufschuhen antreten.

Möglichkeit 3: Eine kurze Einheit in der Mittagspause

Wenn Sie den Abend vorher für die Arbeit kochen und sich etwas zum Essen von zu Hause mitnehmen, können Sie dies in einer Frühstückspause verzehren und die Mittagspause zum Workout nutzen. Als Location bieten sich nahegelegene Parks oder Sportplätze an. Sie könnten beispielsweise die in der 1. Möglichkeit erwähnten Workouts auf einem Rasen oder auf einer mitgebrachten Matte ausführen – Laufen geht im park, um den Fußballrasen oder auf der Tatambahn des Sportplatzes.

Wenn Sie ein Smartphone besitzen, können Sie sich auch HIIT-Workouts aus Videoportal wie Youtube herunterladen, die keine Geräte brauchen. Gute Channels hierfür sind beispielsweise die Workouts von Hasfit. Sie können aber auch irgendwo Seilspringen, wenn Sie sich eins mitgenommen haben, oder beispielsweise die Workouts von Freeletics auf dem Rasen ausführen.

Sie können sich auch mit anderen kollegen zusammentun und beispielsweise in einer Turnhalle zum Squashen gehen – oder eben auf den Tennisplatz.

Schlusswort

Vielleicht konnte ich dem einen oder anderen eine einleuchtende Idee geben, wir er seinen geliebten Sport in den harten Arbeitsalltag integrieren kann – und einige dadurch ohne schlechtes Gewissen ins Bett schicken. Es würde mich jedenfalls freuen.

 

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Wie man zum Frühaufsteher wird

Lange ausschlafen ist eigentlich ein Luxus, den sich nur wenige Deutsche heutzutage noch leisten können. Doch das, was für andere der Horror ist, ist für manche ein nicht zu erreichender Wunschtraum. Der frühe Vogel fängt den Wurm ist nämlich ein Sprichwort, das heute noch nicht seine Gültigkeit verloren hat.

Warum denn überhaupt früh aufstehen?

Basis für diese Theorie ist die Leistungskurve des Menschen. der Mensch ist von Natur aus ein tagaktives Wesen und danach richtet sich auch seine individuelle Leistungsbereitschaft. Gerät der Körper aus der Bahn und verschläft den halben Tag, hat dies auch Einfluss auf die Leistungsfähigkeit. Ironisch ist jedoch, dass den meisten von uns die leistungsfähigsten Zeiten genommen werden.

  • 8-10 Uhr: Anlaufphase
  • 10-12 Uhr: Höchstleistungsphase
  • 12-14 Uhr: nachlassende Leistungsbereitschaft
  • 14-16 Uhr: ernuete Eröhhung der Leistungsbereitschaft
  • 16-18 Uhr: sinken der Leistungsbereitschaft.

Das spiegelt die typische Arbeitszeit einer Vollzeitkraft wider. Da bleibt häufig wenig Zeit für andere Tätigkeiten. wie häufig fühlen wir uns dann von Alltagsaufgaben wie Haus- und Gartenarbeit, Heimerwerkertätigkeiten, Wartung von Haushaltsgeräten im Anschluss dann so erledigt, dass wir keine Zeit mehr für Dinge haben, die uns eigentlich wirklich im Leben weiterbringen würden? wie etwa Lernen (im Szenario hier: Abendschüler), Sport treiben, oder das Besuchen von Kursen?

Wichtig ist daher, die Zeiten vor und nach der Arbeitszeit ebenfalls effektiv zu nutzen. Viele werden sich jetzt fragen: Was ist denn eigentlich mal mit erholen? das Muss der Mensch schließlich auch. Und meiner Meinung nach ist der Abend, zumindest im späten Verlauf ab etwa 20-21 Uhr, auch genau der perfekte Zeitraum dafür. Für weitere Tätigkeiten wie Sport etc. macht es aber nicht unbedingt Sinn, die Nacht durchzumachen – denn das rächt sich im Anschluss am nächsten morgen. Also ist die einzige möglichkeit, um Zeit freizuschaufeln, das frühe Aufstehen am Morgen. Ich denke die Einsicht ist ziemlich einfach, dass jemand, der um 5 Uhr aufsteht und dann noch 2 Stunden lang Sport treibt oder Hausarbeiten macht und sich dann um 22 Uhr ins Bett legt, seinen Tag insgesamt erfolgreicher verbringen kann als jemand, der um 7 Uhr aufsteht und bis um Mitternacht wach bleibt.

Frühaufstehen – das neue Lebensgefühl

Das Leben wird entschleunigt und man hat Zeit für Rituale. Das habe ich bei mir selber bemerkt. Vor meiner angewohnheit, früh aufzustehen, habe ich ziemlich ungesund gefrühstückt also möglichst schnelle Mahlzeiten wie Müslis oder süße Brötchen in mich reingeschlungen, mich bei der Morgenhygiene auf das Wesentliche konzentriert, und bin dann ins Auto gestürzt.

Seitdem ich früh aufstehe, ist Aufstehen für mich zum Ritual geworden, ich habe mein frühes Morgenhygieneprogramm, bestehend aus Mundhygiene und Rasieren, gleich nach dem Aufstehen und hole mir dann meine Morgenbrötchen. Zu Hause geht es ab in die Sportklamotten.Ich dehne mich erst eine Viertel Stunde dynamisch und statisch vor, starte dann ein 30 Minuten Workout und beende es mit weiteren 30 Minuten Dehnen (ich bin Kampfsportler).

Im Anschluss daran folgt eine weitere Session im badezimmer mit Dusche – zuvor habe ich das Duschen häufig auf den Abend verschoben. Ich schließe ab mit einem ausgiebigen Frühstück mit Tee, frischem Kaffee und  Blattgemüse sowie Kräutern zu meinen Brötchen.  Ich packe mir jetzt Sachen wie Tee, Obst, Nüsse und andere mitbringsel in die Arbeit ein und esse stattdessen nicht mehr in der Kantine, sondern nur noch selbstmitgebrachte Speisen und Getränke. Das hat auch miener Ernährung gut getan. Das alles ist normalerweise eine Routine, die ich ansonstenteilweise gar nicht befolgen könnte und ansonsten zu anderen Teilen an den Abend nach der Arbeit anhängen müsste , wenn ich von der Arbeit müde und geschafft bin und oft habe ich in der Vergangenheit den Sport dann ausfallen lassen, weil ich von der Arbeit noch nicht abschaltne konnte. Seitdem ich meinen Sport auf den Morgen verschoben habe, gehe ich stattdessen richtig entspannt in die Arbeit. Ich weiß, dass ich einen wichtigen Tagespunkt schon einmal abgearbeitet habe, um den ich mich im Anschluss nicht mehr kümmern muss, und mein Körper fühlt sich noch total wohl vom Workout, dem Dehnprogramm und der Dusche kurz davor. Ich bin einfach happy, es ist ein ganz anderes Lebensgefühl.

Da ich nun so gut in den Tag gestartet bin, fallen mir andere Alltagstätigkeiten wie Einkaufen oder Hausarbeit total leicht. Es ist, als wäre ich in meinem Leben zur Ruhe gekommen, und das alles nur, weil ich so früh aufstehe.

Der Weg ist das Ziel

Um zu einem Frühaufsteher zu werden, braucht man erstmal ein paar Hilfsmittel. Ich zumindest habe das gebraucht. Ich habe mir vorgenommen, beispielsweise um 6 Uhr aufzustehen, und habe mir davor schonmal im 5 Minuten Takt zwei Wecker gestellt. Beim dritten komme ich dann zuverlässig aus der  Kiste. Der Rest geht wie von selbst. Man geht früher ins Bett, und wenn man dann noch auf den Konsum von Koffein zum späten Abend verzichtet und sich vielleicht ein wenig ritualisiert auf das Zubettgehen vorbereitet (beispielsweise indem man sich beruhigende Tees einflößt und auch gedanklich abschaltet), dann wird das irgendwann zu einer ziemlich positiven Angewohnheit.

WQenn Sei grundsätzlich länger Schlaf bruachen und isch wahrscheinlich niemals auf beispielswiese 7 Stunden Schalf gewöhnen können, können Sie eine andere Methode verscuhen, die eigentlich bie schlafstörungen benutzt wird. sie gehen jeden Tag 3 stunden später ins Bett, bis Sie irgendwann die Zeit erreicht haben, damit Sie in Ihrem gewöhnlcihen Schlafpensum zur gewünschten Zeit aufstehen. Wenn sie beispielsweise feststellen, dass Sie grundsätzlich 9 Stunden Schlaf brauchen, machen Sie die nächsten Nächste so lange durch, bis Sie irgendwann um 21 Uhr ins Bett gehen – Sie stehen nun um sechs Uhr auf  – auscgeschlafen. Diese Variante eigent sich natürlich nicht für jedermann. Partner und Lebensgestaltung im Zeitruam der umgewöhnung müssen Mitspielen.

Schlusswort

Ich hoffe, ich konnte euch eine gute Anregung liefern, und vielleicht hilft euch ja dieser kleine Lebenswandel, euer Leben etwas besser auszukosten.

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Sichere und anonyme Bezahlsysteme

In unserer modernen Welt gibt es viele Gelegenheiten, zu denen man anonym bezahlen möchte. Beispielsweise, weil man einen Online-Service nutzen möchte, dem man aber über das Bezahlsystem nicht seine privaten Adress- und Kontodaten mitteilen möchte. Zu diesem Zweck wurden anonyme Bezahlsysteme geschaffen, die wir im folgenden Beitrag einmal durchleuchten werden.
 

Paysafecard

Paysafecard ist der wohl bekannteste Vertreter auf dem Markt. An den Verkaufsstellen, wie beispielweise zahlreichen Tankstellen, erwirbt man gegen Bargeld einen Pin-Code, der einem dann einen Voucher entsprechend des eingezahlten Barwertes auf dem Paysafeportal gutschreibt. Mit diesem Voucher, der sogenannten Paysafecard, kann man dann anonym bei allen Partnern, die diese Bezahlmethode unterstützen, bezahlen – ganz ohne Angabe von persönlichen Daten – zumindest, was den Bezahlvorgang angeht. Gegen eine Datenerhebung des Diensteanbieters bei der Anmeldung kann natürlich auch die Paysafecard nicht schützen.

Ablauf

Beim Kauf eines PIN-Codes steht dieser auf dem Kassenbon drauf. Der Wert dieses Vouchers entspricht dem Betrag, den man beim Kauf des PIN-Codes in bar an der Kasse eingezahlt hat. Meldet man sich dann für einen Dienst an, muss man bei der Bezahlung diesen PIN-Code angeben. Damit wars das dann auch schon.

ukash

ukash funktioniert nach dem ähnlichen Prinzip wie die Paysafecard. Das bezahlmittel macht sogar Schalgzeilen. Software-Kriminelle sollen ukash dazu verwendet haben, um den Opfern Ihres Trojaners ein Zahlungsmittle zur Verfügung zu stellen, mit welchem Sie sich Ihre Daten wieder freikaufen können. In Deutschland wurde ukash zusammen mit Paysafecard sogar eingeschränkt, weil die anonymen Voucher zur Geldwäsche genutzt wurden. Demnach dürfen solche Prepaidkreditkarten nur noch auf Basis des Gesetztes über das Kreditwesen nach §25i nur über 100 € monatlich genutzt werden.

mywirecard

ein weiterer Ableger nach dem Paysafecard-Prinzip. Jedoch wird hier kein Einmal-Voucher gekauft, sondern es ist vorher eine aufladbare Karte im Wert von 10 € zu erstehen, die dann mit bis zu 100 € aufgeladen werden kann. Ob das dann wirklich anonym ist, wage ich persönlich zu bewzeifeln, vor Allem, da die Karte per Handy aufgeladen werden muss (was natürlich mit einer anonymen eingerichteten SIM-karte wieterhin gehen würde).

Nur Österreich: Cash4Web

Zur Vollständigkeit möchte ich für österreichische Leser noch die Cash4Web-Kreditkarten erwähnen, die man in österreichischen Poststellen erwerben kann. Mit dem Prinzip habe ich mich jetzt nicht genau auseinander gesetzt, aber sie schienen ein Blick wert zu sein.

BitPay / BitCoin

BitCoin ist in der online-Welt als digitale Währung in aller Munde. Auch aus investorischer Sicht sind die kleinen Bits recht lukrativ geworden. in SAchen Anonymität ist das Bezahlverfahren BitPay allerdings nicht anonym. Alle Transaktionen werden in einem öffentlich zugänglichen „ewigen Logfile“ gepseichert. Es gibt beispielsweise Analysen zur Anonymität von Bitcoin der TU Darmstadt. Demnach ist es möglich, die IP-Adressen von BitCoin-MNutzern zu ermitteln und verschiedenen Bitcoin-ADressen eines Accounts zusammenführen. Einige Proxy-anbieter wie biepsielswiese JonDoNym behaupten aber, eine anonyme Bezahlung über die Nutzung ihrer Services zu ermöglichen, sodass die IP-Adresse, die beim Bezahlvorgnga über Bitcoin geloggt wird, nicht mit der tatsächlichen des Bezahlenden übereinstimmt. Fraglich ist dies jedoch, weil die IP-Adressen von Anonymisierungsdiensten bei solchen Bezahlanbietern grundsätzlich gesammelt und gesperrt werden. Eine Anleitung gibt es hier. Desweiteren braucht man einen sogenannten Mixing Service, der die Herkunft von Bitcoins vershcleiern soll. Solche mixing Services sind beispielsweise Bitcoin Fog und Blockchain.info. Und man braucht einen Dienst zur Verwlhatung seiner Bitcoin-Brieftasche (eWallet). Dienste dieser Art bieten auch Blockchain und StrongCoin.

Schlusswort

Das sind sämtliche anonymen Bezahlsysteme, die ich im deutschen Raum derzeit aufdecken konnte. Manche Dienste bieten eine bezahlung über SMS, aber dort ist die Anonymität selbst bei einer Prepaid-SIM fraglich. Ich hoffe ich konnte euch einen guten Überblick verschaffen und ihr bleibt in Zukunft bei euren Online-Bezahlvorgängen anonym.

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