Post Windows 10 Upgrade: Treiberprobleme bekämpfen

Sie haben kürzlich von einer definitiv funktionieren Windows 7- oder Windows 8(.1)-Installation auf Windows 10 geupgradet und haben seitdem Treiberprobleme, die sich beispielsweise folgendermaßen äußern:

  • Netzwerkadapter verliert regelmäßig die Verbindung
  • Anzeigeprobleme bei Spielen oder beim Betrachten von Videos
  • Probleme mit der Erkennung von Audiogeräten
  • im Windows Geräte-Manager tauchen Geräte mit einem Fragezeichen-Icon auf, werden also nicht erkannt
  • Sie bekommen hin und wieder, besonders nach dem Aufwachen des Gerätes aus dem Energie Sparen Modus/Ruhezustand, einen Blue Screen of Death (BSOD)

Bevor Sie irgendetwas tun, um Ihr Problem zu beheben, sollten Sie ein Backup vom derzeitigen Stand Ihres Systems machen. Dazu können Sie sich beispielweise einen Live-USB-Stick mit CloneZilla erstellen und damit dann ein Image des Systems auf eine externe Festplatte sichern. Holen Sie sich zur Not Hilfe ein. Bevor Sie nicht ein Voll-Backup des Systems haben, sollten Sie keine weiteren Schritte unternehmen.

Der erste Schritt zur Behebung von Treiberproblemen ist das Deinstallieren sämtliche Third-Party-Software, die irgendeine Form von Windows-Treibern installiert. Dazu gehören beispielsweise

  • VPN Tools wie LogMeIn Hamachi, OpenVPN oder TeamViewer VPN
  • Fernwartungstools wie UltraVNC, TightVNC, Ammy Admin, TeamViewer
  • Laufwerksemulationstools wie VirtualCloneDrive, Alcohol120% oder Daemon Tools

Desweiteren sollten Sie sämtliche Third Party Treiber deinstallieren, beispielsweise also

  • Treiber von Gaming-Mäusen, Gaming-Tastaturen und von allen USB-Geräten generell
  • alle Drittanbieter-Treiber und -Programme, die vom Hersteller des PCs/Notebooks komemn (Dell, Asus, HP, …)
    • dazu suchen Sie zuerst unter Systemsteuerung / Programme deinstallieren nach einträgen in der Softwareverwaltung, die Sie deinstallieren können.
    • danach suchen Sie überbleibsel auf Dateisystemebene unter C:\Windows\system32\drivers. Verstecken sich dort noch Dateien, die sich nach Drittanbietertreibern anhören?

Nachdem dies erledigt ist, starten Sie den PC. Nun begeben Sie sich auf die Herstellerseite Ihres Gerätes (Notebooks, PCs), also etwa auf die Seite von Asus, HP, Dell etc. – und suchen nach dem Gerätemodell, das Sie nutzen. Laden Sie die neusten Windows-10-Treiber für das System. Gibt es keine offiziellen Windows 10-Treiber, laden Sie die Treiber für die Windows-Version die Sie vor dem Upgrade hatten. Hatten Sie also beispielsweise vor dem Upgrade Windows 7, laden Sie die Treiber für diese Windows-Version.

Danach begeben Sie sich auf die Herstellerseite der externen Grafikkarte für das Gerät (Nvidia / AMD) und laden sich den aktuellen Treiber für die externe Grafikkarte.

Installieren Sie nun die Treiber neu, allerdings nur folgende und genua in dieser Reihenfolge, nach jeder treiberinstallation starten Sie das System neu:

  • INF/Chipsatz-Treiber
  • Grafiktreiber für die interne Grafikschnittstelle (also beispielsweise intel HD Graphics)
  • eventuell vorhandene Beschleunigungstreiber für die interne Grafikschnittstelle
  • Grafikkartentreiber für die externe Grafikkate (heruntergeladen vom Grafikkartenhersteller)
  • Audiotreiber
  • Netzwerktreiber Ethernet-schnittstelle
  • Netzwerktreiber wiFi-Schnittstelle
  • Netzwerktreiber bluetooth-Schnittstelle
  • ATK-Software des Notebookherstellers (falls vorhanden)

alle anderen Treiber und Utilitys der Hersteller-Website lassen Sie weg. Darunter fallen beispielsweise irgendwelche intel Matrix Storage technology Tools, irgendwelche CPU Enhancement tools, Charging-Utilities, Treiber für das Touchpad eines Notebooks, irgendwelche HDR-Videosoftware oder Ähnliches.

Nach der Neuinstallation der hier erläuterten Treiber führen Sie ein Windows Upgrade durch.

Testen Sie nun das System, denn in diesem Zustand müsste es lauffähig sein. Stoßen Sie für längere Zeit auf kein Problem mehr, machen Sie ein erneutes Voll-Backup ihres Systems und beginnen wieder, nach und nach Ihre Third-Party-Software und die weiteren Treiber des Geräteherstellers zu installieren.

Stoßen Sie hingegen immer noch auf Probleme, sollten Sie als letzte Möglichkeit versuchen, das aktuelle BIOS/UEFI für das Gerät zu installieren. Hierbei kann jedoch etwas schief gehen und es ist möglich, dass der Hersteller dies als Garantiebruch ansehen wird. Daher sollten Sie im Zweifel, wenn Sie noch können, das Gerät lieber zurückschicken, statt ein UEFI-Upgrade zu versuchen. Sind Sie bereits aus der Garantiephase draußen, ist es jedoch einen Versuch wert.

Zu guter letzt, wenn gar nichts mehr hilft, müssen Sie den Hersteller Ihres Gerätes in die Verantwortung ziehen, damit dieser aktuelle, Windows-10-kompatible Treiber zur Verfügung stellt. Wenden Sie sich dazu an den Herstellersupport Ihres Gerätes.

 

 

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Günstige Bahnfahrten finden

Wenn Sie viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln reisen, lohnt es sich, neben anderen öffentlichen Verkehrsmitteln wie beispielsweise Fernbussen oder Mitfahrgelegenheiten auuch mal die Deutsche Bahn in den Vergleich mit einzubeziehen. Denn diese bietet häufig interessante Sparangebote. Denn mittlerweile bietet die Deutsche Bahn nicht nur mehr selber Ihre Angebotstickets an, sondern auch über Drittanbieter, welche die Tickets meist wesentlich günstiger verscherbeln.

Aber auch auf der Bahn-eigenen Seite bahn.de bekommt ihr zwischen 91 und 1 Tag vor der fabhrt dne sogennanten „Bahn Sparpreis“. Die Preise sind dabei sehr günstig. Mit 29 € kann man quasi auch schon mal quer durch Deutschaldn reisen.

Wenn Sie es nicht eilig haben, lohnt es sich, den Haken bei „schnelle Verbindungen bevorzugen“ zu entfernen, um besonders schnell entsprechende Sparangebote zu finden.

Ist das Ziel nahe an der deutschen Landesgrenze, sollten Sie probieren, ein grenznahes ziel im Ausland anzupeilen. Beispielsweise navigieren Sie nach Zürich statt nach Stuttgart. Denn häufig gibt es EU-bezogene Sparangebote der Deutschen Bahn, die günstiger sind als der innerländische Preis.

Nun gibt es aber auch wie oben angesprochenen auch weitere Anbieter von Bahn-Tickets, darunter beispielsweise die sparangebote von LTUR.de. Hier kann man schonmal sehr günstige Bahntickets im Bereich von 15-40 € abstauben.

Ebenfalls eine empfehlenswerte Seite ist die von Voyages-SNCF, einem Vertriebspartner für verschiedene Bahngesellschaften in Europa. Auch hier könnt ihr desöfteren einige Schnäppchen machen.

Spartickets der Bahn vorgestellt

Neben der Möglichkeit, einfach nur durch bloße Planung günstig zu reisen, gibt es zusätzlich die Möglichkeit die vorgefertigten Spartciekts der deutschen Bahn zu nutzen.

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die verschiedenen Spar-Specials finden Sie auf der Bahn-Einstiegsseite zu den Spartickets. Dort können Sie sehr einfach über den Link Angebotsberatung das für Sie passende Sparangebot heraussuchen. Wie sie sehen, ist es dabei schon möglich, für 59 € nach London oder für 39 € nach Paris zu reisen.

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Wie Sie mehr zum Reisen kommen

Viele Menschen verreisen heute wenn es hoch kommt nur 1-2 mal im Jahr – eben für den Zeitraum, den die Urlaubstage her geben. In diesem Post gebe ich euch kurz ein paar Tipps, mit deren Hilfe ihr mehr Reiseerfahrung pro Jahr sammelt und schlicht und euch einfach mehr Lebensgefühl zurück holt.

Verreist auch mal am Wochenende und nutze Sparangebote

überraschend viele Deutsche verbringen ihre Wochenenden immer in der selben Stadt, in der sie auch wohnen, und gehen dort mehr und mehr kleineren Freizeitaktivitäten wie einem Kino- oder Diskotehekenbesuch nach. Auch wenn das durchaus entspannend sein und die Lebensgeister wieder wecken kann, wird dies auf Dauer dann doch recht öde. Und sparsam ist man damit auch nicht – denn das dort ausgegegebene Geld hätte man auch genau so gut in einen Kurztrip stecken können. sie können beispielsweise mit Fernbussen oder  Mitfahrgelegenheiten heute schon für 33 € (oder auch weniger) von Hamburg nach Zürich fahren. N atürlich wäre hier jedoch die Fahrzeit schon etwas enorm.

Deswegen gibt es auch günstige Sparangebote von Bahn und von Airlines. Mit guter planung kann man diese Sparangebote nutzen und spart nicht nur bares Geld, sondern auch Urlaubstage, die man sich für zwei große oder eine riesige Urlaubsreise aufsparen kann.

Ich beispielsweise verreise an zwei Wochenenden in Monat in entfernte Städte. Ich war dabei nicht nur in Deutschland unterwegs, sondern auch schon in der Schweiz, Österreich, Niederlande, Polen und Frankreich. Dabei habe ich für die reine Reise hin und zurück meistens weniger als 100 € und nie mehr als 180 € ausgegeben. Aufgrund meiner Backpacking-Ausstattung hatte ich unterwegs auch kaum Kosten für Übernachtung, Hygiene und Verpflegung.

Wie Sie mehr zum Reisen kommen weiterlesen →

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Günstige Unterkünfte für Reisen finden

Wenn Sie in fremden Städten und Ländern unterwegs sind, haben Sie vielleicht kein Problem damit, bei Privatleuten unterzukommen. dabei können Sie dann auch bares Geld sparen. in diesem Post zeige ich Ihnen einige Webservices, die Ihnen dabei helfen

AirBnB

Auf AirBnB bieten Privatleute entwder ganze Wohnung oder auch nur ein einzelnes Zimmer mit Bett an, um dort zu nächtigen. Im Beispielscreenshot sehen Sie beispielsweise ein einfaches Zimmer mti Bett für 24 €, wobei Sie für eine Hotelnacht in Paris in dieser Region um die 120 € bezahlen würden

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BedAndBreakfast

Auch BedAndBreakfast ist ein ähnliches Portal, jedoch bekommen Sie hier weniger Privatpersonen, sondern mehr Pensionen, Hostels und auch Hotels angezeigt. Auf jeden Fall ist es einen Blick wert, da hier auch oftmals günstige Angebote zu finden sind.

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Hostel-Vergleichsportale

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Hostels sind immer sehr günstige kommerzielle Übernachtungsmöglichkeiten, und deswegen sollten Sie diese auch immer in Erwägung ziehen, wenn Sie nach Übernachtungsmöglichkeiten im Zielgebiet suchen. Portale wie Hostels.com, Hostelbookers.com oder Hostelworld.com haben sich auf den Vergleich von Hostels innerhalb begehrter Reiseziele spezialisiert.

Couchsurfing

Couchsurfing ist so ziemlich der bekannteste Dienst in dem Bereich.

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Das Portal Couchsurfing.com ist dazu bekannt, dass hier aufgeschlossene Menschen ihre Couch für Reisende anbieten, um dort kostengünstig zu übernachten. Meistens sind die meisten, die ständig als Backpacker in fremden Ländern couchsurfen, selbst anbietende couchsurfer in ihrem Heimatland. dabei ist das couchsurfen hatl auch eine super Möglichkeit, um Leute kennen zu lernen. Wenn Sie als Couchersurfer unterwegs sind, können Sie biespielsweise Ihrem Hoster anbieten, auch mal in Ihrer Gegend backpacken zu gehen, damit Sie sich bei ihm revanchieren können.

Bei Couchsurfing sollten Sie in der Regel die 19 € im Jahr investieren, um ein Verified Member zu werden. Sie sparen sich die kosten auf jeden Fall wieder rein, wenn Sie auf einer Reise in diesem Jahr auch nur eine einzige Nacht bei einem Hoster verbringen – denn dieser ist meist wesentlich billiger als eine Nacht im Hotel. Gleichzeitig sollten Sie dann eben auch bevorzugt nach Verified Hostern suchen. Das verbessert Ihre Courchsufing-Erfahrung ungemein.

BeWelcome

BeWelcome funktioniert nach dem gleichen prinzip wie AirBnB und Couchsurfing: Auch hier bieten Privatleute Ihre Unterkünfte und Betten zur Übernachtung an. Meistens sind die Inserierenden hier parallel auf BeWelcome und Couchsurfing unterwegs, so dass sie hier auch viele gleichlautende Angebote, aber eben auch ein paar vergrabene Schätze finden können.

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TrustRoots

Auch TrustRoots funktioniert nach dem Couchsurfing-Prinzip und ist daher immer einen Blick wert. Hier findet man Suchergebnisse übersichtlich in einer Karte aufgestaffelt

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WarmShowers

WarmShowers ist zwar auch eine Plattform nach dem Couchsurfing-Prinzip. Das Motto der Seite ist jedoch das Anbieten von Unterkünften für reisende Fahrradfahrer. Der Community an sich scheint dieses Kriterium jedoch mehr oder minder egal zu sein.

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Booking.com

Booking.com ist jetzt allerdings eine Vergleichsseite für kommerzielle Unterkunftsnagebote wie Hotels, Apartments etc, dient aber in dieser Instanz auch gerne mal zum Finden günsitger Schnäppchen. Grundsätzlich schadet es also nicht, die Plattform in seine Suche mit einzubeziehen.

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IT-Architektur: Warum ein Storage Area Network – kurzer Einstieg

In diesem Post möchte ich kurz auf die Grundlagen der Administration und der Vorteile von Storage Area Networks in Enterprise-Unternehmen eingehen.

dieser Post versucht nicht, die Grundlagen verschiedener Storage-technologien wie DAS, NAS und SAN miteinander in technischer Sicht zu vergleichen, also eine Grundlagenschulung durchzuführen, sondern er liefert eine kurze Überblick, warum sich vor allem größere Unternehmen für ein Storage Area Network entscheiden.

Ein technischer Post, der auch die Administration eines Storage Area Networks beschreibt, folgt in Zukunft.

Welche Storage-Technologien gibt es

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen drei Storage technologien

Direct Attached Storage (DAS)

Eine DAS nutzen Sie bereits an Ihrem PC, denn dort ist einfach eine Festplatte oder SSD direkt an das System angeschlossen. DAs ist bereits ein Direct Attached Storage. Da Sie in diesem Szenario des PCs oder Notebooks nur den Datenträger selbst und vielleicht noch ein paar Kabel kaufen müssen, ist dies die billigste Variante des Storage im Personal Computing Bereich. Sie kaufen eine Festplatte oder eine SSD und binden diese über eine schnelle DAS-Schnittstelle wie SATA III oder USB 3.0 an das System an.

Sie können sich aber bestimmt vorstellen, dass in einem Unternehmen durchaus mehrere Datenträger für ein großes Serversystem gebraucht werden. Man braucht vielleicht mehr Datenträger, weil man eventuell die inhalte eines Datenträgers gleichzeitig auf einem zweiten Spiegeln möchte, damit diese sicher vor einem plattenausfall sind (ewta beim Redo Log Mirroring verschiedener Datenbanken oder einfach über ein RAID 1 bzw. RAID 5). Desweiteren brauchen Sie auf einem Serversystem wesentlich mehr Speicherkapazität auf Ihrem Heim-PC. Und zu guter letzt brauchen Sie auch eine noch schnellere Zugriffsgeschwindigkeit, da sie noch mehr Daten gleichzeitig verarbeiten müssen als zu Hause. Deswegen verändenr sich im Business-Bereich hier nochmal die Umsetzung eines Direct Attached Storage. In der Regel realisiert man einen Direct Attached Storage für ein Business, indem man mehrere Datenträger in ein sogenanntes Storage Array zusammenfasst. Ein Storage Array ist eine Art Sammelschrank für mehrere festplatten, in welchem die Daten beispielsweise durch ein RAID auf mehrere Datenträger gespiegelt und somit vor Verlust im laufenden Betrieb geschützt werden. Die Medien im Direct Attached Storage werden dann über eine schnelle Schnittstelle an den Server angebunden, beispielsweise über FibreChannel.

Network Attached Storage (NAS)

Die einfachste und allgemein bekannte Variante eines Network Attached Storage ist eine Windows-Dateifreigabe im lokalen Netzwerk, auf den andere Nutzer im Netzwerk zugreifen können. Denn jeder Direct Attached storage, der auf irgendeine Art und Weise über gewöhnliche Netzwerkprotokolle auf Basis von TCP/IP in einem Netzwerk freigegeben wird, ist defakto ein Network Attached Storage. Wenn Sie also Teile der lokalen Festplatte, die als DAS an ihrem PC angebunden ist, über ein TCP/IP Local Area Network freigeben, haben Sei bereits einen Network Attached Storage realisiert.

Im Business-Bereich nutzt man Network Attached Storages meist auf Fileservern, um beispielsweise Dokumente (.doc, .pdf), XML-Dateien, Trainings-Videos, Kalenderdaten, Archiv-Dateien (.zip, .rar) und andere Daten des täglichen Bürobedarfs miteinander zu teilen.

Als Storage für Server haben Network Attached Storages jedoch kaum eine Bedeutung. Wenn es nur darum geht, einen einzigen Server mit einem Storage zu versorgen, haben Direct Attached Storages sowohl in Punkto Performance als auch in punkto Kosten die Nase vorn. Wenn es darum geht, mehrere Server mit einem einzigen Storage zu versorgen, wurde der network Attached Storage mehr und mehr vom Storage Attached Network (SAN) verdrängt. Warum, erfahrt ihr weiter unten

Storage Attached Network (SAN)

Ein Storage Attached Network wird dazu genutzt, um einen Storage über ein Netzwerk mehreren Endgeräten zur Verfügung zu stellen. der Unterschied zum NAS ist, dass hierfür kein normales TCP/IP-netzwerk verwendet wird, also keine paketorientierten Netzwerkprotokolle oder Netzwerkgeräte. Stattdessen werden blockorientierte Netzwerkprotokolle und Netzwerkgeräte verwendet. Das heißt zur Anbindung enies SAN-Storage verwendet man kein normales RJ45-Patchkabel und auch keni normales Ethernet 802.11-WLAN, sondern extra Technologien, für die man auch extra Netzwerkhardware braucht. Die Vorteile sind, dass man das normale LAN, über welches ja Anwendungsdaten laufen, nicht mit den Dateiübertragungen von und zum Storage zusätzlich belastet, sondern diese ebene auf extra Hardware auslagert. der zweite Vorteil ist, dass diese blockorientierte Übertragung besser auf die Übertragung von Daten aus einem Datensystem geeignet ist als paketorinetierte Netzwerkübertragung, die ihre Vorteile in der Übertragung von Anwendungsdaten (jedoch nicht von Speicherdaten) hat. Wenn Sie also Daten von einem Counterstrike-Server auf mehrere Spieler übertragen wollen, wählen Sie paketorientierte Übertragung, wenn Sie hingegen Daten aus einer Datenbank entnehmen wollen, nehmen Sie lieber blockorientierte Übertragung.

Die Nachteile des SAN, dass zusätzliche Harware angeschafft und betrieben werden muss, gleichen sich schon sehr bald aus. Auch wenn man anfangs mehr Geld für die zusätzliche Hardware ausgibt, überwiegen die Vorteile ab einer bestimmten Größe und Komplexität der Business-IT bei weitem, da das normale TCP/IP-LAN geschont wird und die Datenübertragung optimiert wurde.

Ein SAN wird im Grunde dadurch aufgebaut, dass mehrere Storage Arrays, über blockorientierte Netzwerkhardware/-protokolle im Netzwerk mehreren Endgeräten (in der Regel Servern) zur Verfügugn gestellt werden. Anstatt die Storage Arrays also direkt über Schnittstellen wie SATA III oder FibreChannel einzeln an verschiedene server anzuschließen, können alle Server über spezielle Netzwerkhardware auf sämtliche Storage Arrays im Storage Area Network zugreifen. Als Übertragungstechnologie wird hier sehr oft Fibrechannel verwendet, die wir ja bereits aus dem Direct Attached Storage-Kapitel kennen. Mit Hilfe von Fibre Channel Switches werden die Daten über Fibre-Channel jedoch nicht nur auf einen, sondern auf mehrere Endgeräte verteilt. Andere Direct Attached Storage-Technologien wie USB 3.0 oder SATA III sind nicht dazu in der Lage, ein SAN aufzubauen. FibreChannel kann das.

Warum und wann ein Storage Area Network?

Ein SAN bietet zum einen ein sehr gutes Level an Daten- und Ausfallsicherheit. Innerhalb eines SANs lassen sich verschiedene Festplatten, die Teil des SAN sind, in verschiedenen RAID-Gruppen einteilen. Somit wäre es beispeislweise möglich, einige Festplatten, die sehr oft beschrieben werden, mit einem RAID 1 zu schützen (RAID 1 bietet Ausfallsicherheit bei guter Performance zwischen schreibintensiven MEdien) und andere festplatten in einem RAID 5 Verbund (RAID 5 bietet weniger Performance, ist dafür aber günstiger). Das heißt, die Clients, welche Daten aus dem Storage area Network beziehen, legen die Daten immer auf mehreren Medien gleichzeitig ab – und wenn ein Medium ausfällt, springt eines der anderen Medien innerhalb einer RAID-Gruppe (blaue Ellipsen) für das ausgefallene ein. In der Zwischenzeit kann das ausgefallene Medium durch ein neues ersetzt werden und die Daten werden auf das neue Medium wieder repliziert.

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Alle Medien in einem Storage Area Network sind, wenn es so gewünscht ist, dauerhaft in Betrieb. Daher ist es möglich, auf Medien mit freiem Speicherplatz jederzeit automatisierte Backups auszuführen. Den Speicherplatz des Storage kann man einfach durch Hinzufügen neuer Medien sehr leicht vergrößern. Dabei kann man entweder neue RAID-Gruppen hinzufügen oder in bestehende RAID-Gruppen neue Platten einpflegen. Somit kann durch einfaches Hinzufügen neuer Medien immer gewährleistet werden, dass genügend Speicherplatz vorhanden ist.

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Der Aufwand ist also wesentlich geringer als bei Blu-Ray oder Magnetband-Speichern, da hier erst alte, vollgeschriebene Medien aus dem Storage entfernt und archiviert werden und stattdessen neue Medien in die Laufwerke eingelegt werden müssen, damit wieder speicherplatz frei ist. Und: die archivierten Medien mussten ja aus dem Blu-RAy-reader oder Magnetband-Laufwerk entfernt werden, sind also nicht mehr online und müssen zum Lesen der Daten erst wieder manuell eingelegt werden.

Jedoch, das muss man der Archivierung auf kostengünstige Medien wie Blu Ray oder Magnetband zu gute halten, ist sie wesentlicher kostengünstiger als das ständige Nachkaufen und dauerhafte Online-Halten ALLER Medien. Deswegen wird ein SAN n der Praxis mit der Archivierung von älteren Daten kombiniert.  Das SAN wird dazu eingesetzt, um die tagesaktuellen Daten zu speichern und zu backupen, und die Archivierung über BluRay/Magnetband wird dazu genutzt, um ältere Backups sowie Daten, die mehrere Jahre zurückliegen und daher nur noch selten gebraucht werden, zu archivieren. Nach Bedarf können die alten Daten dann aus den Archivierungsmedien wieder in das SAN geholt werden, um diese zu lesen.

IT-Architektur: Warum ein Storage Area Network – kurzer Einstieg weiterlesen →

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