Wocheneinkäufe planen

In meinem Post kochend abnehmen -wie man mit Spaß am Kochen eine gesunde Ernährung aufbauen kann habe ich euch Tipps gegeben, an welche einfachen Regeln ihr euch halten könnt, um ohne irgendeine Diät gesund abzunehmen, wenn ihr euch zusätzlich auch noch sportlich betätigt. Da haben wir vor allem darüber geredet, dass ihr abwechslungsreich essen sollt und Vorspeisen, Suppen, SAlate und gesunde Zwischenmahlzeiten in eure Ernährung mit einbeziehen sollt.

Dafür braucht ihr natürlich entsprehcende Kochrezepte. In meinem Post Euer eigenes Kochbuch – so wirds gemacht habe ich aufgezeigt, wie ihr euch mit Rezepten aus Büchern oder dem Internet euer eigenes Kochbuch zusammenbasteln könnt. Ihr könnt aber auch beispielsweise Minikochbücher kaufen, die mir persönlich immer sehr gefallen.

Um die Rezepte realisieren zu können, braucht ihr Zutaten. Und da wären wir schon beim Einkauf. Für alle, die  einen groben Überblick haben wollen, welche Zutaten häufig in Rezepten der fitnessküche vorkommen, habe ich in meinem Ein guter STock an Zutaten die häufigsten Zutaten nach Kategorien geordnet zusammengestellt. Einige davon kann man auf Vorrat kaufen und lange horten.

Die cleverste Variante ist aber, sich bereits im Vorfeld Gedanken darüber zu machen, was man in einer kommenden Woche kochen möchte, und was man dafür kaufen muss. Denn dann ist sichergestellt, dass später auch alles verbruacht wird und nichts weggeschmissen werden muss – und dass man dadurch nicht zu viel Geld ausgibt.

Mein erster Ansatz war ein einfaches Word-Dokument mit drei Spalten

Speiseart Rezept Zutaten
Suppe Tomatensuppe Kochbuch bla bla
Salat Salat-Minikochbuch Seite 13 2 Fenchelknollen, 150g Zuckererbsen, …
Zwischenmahlzeit … …
Backrezept … …

ihr seht also, ich habe pro Tag immer Rezepte für eine Suppe, einen SAlat, eine Zwischenmahlzeit und eine Hauptmahlzeit oder beispieslweise ein Backrezept gesammelt. Das heißt nicht unbedingt, dass ich alle diese Rezepte gekocht habe. Aber ich wollte eben darauf vorbereitet sein, dass wenn ich nochmal Hunger kriege, mir eben noch ein Süppchen kochen kann oder eine Zwischenmahlzeit reinschieben kann. Da habe ich dann immer angegeben, welches rezept das ist und wo ich es finden kann – entweder in meinem eigenen Kochbuch oder in einem Minikochbuch. Und dann habe ich in der letzten Spalte die Zutaten aufgeschrieben.

Problem: Man hat die Zutaten damit nicht so geordnet, wie sie im Supermarkt aufgestellt sind. Deswegen rödelt man desöfteren zwischen Abteilungen hin und her, weil man wieder irgendeine Zutat gelesen hat, die von einer Abteilung kommt, an der man vorbeigerauscht ist.

Deswegen bin ich hergegangen und habe meinen Plan noch einmal aufgeteilt.

Als erstes steht eine zweispaltige Tabelle

Mahlzeitenart Rezept
Suppe Tomatensuppe Kochbuch
Salat Fenchelsalat Mini-Kochbuch SAlate S. 40
Zwischenmahlzeit …
Hauptmahlzeit …

für jeden Tag gibt es eine solche Tabelle. diese drucke ich mir auf zwei Seiten aus und hefte sie in mein Kochbuch. Dann habe ich immer eine übersicht, an welchem Tag ich welche Rezepte kochen möchte und wo ich diese Rezepte finde. Das ist sozusagen mein Kochplan, den ich mir ansehe bei der FragE: „was koch ich denn heute?“

Und dann gibt es den Einkaufsplan. Dieser ist nach Abteilungen wie Backen, Obst/Gemüse, Käsetheke, Fischtheke, Nudeln, Gefriertruhe, Öle/Dressings/Essig usw. unterteilt. Für jede Abteilung gibt es eine Tabelle

Rezept Menge
Tomaten 400g
Zucchinig 100g
Kartoffeln 1 Sack

usw. Die Rezepte, die ich zuerst im Kochplan zusammengestellt habe, lese ich mir jetzt durch und addiere bei den Zutaten jeweils die Mengen, so dass ich für die gesamte Woche die passende Menge dazugeschrieben habe.

Wenn ich jetzt einkaufen gehe, dann komme ich sagen wir mal als erstes in den Bereich, wo man Essig, Dressings und Öle findet. Dann schaue ich in der Tabelle der entsprechenden KAtegorie nach und weiß sofort, wie viel Liter ich von welchem Öl brauche etc.

Ich hoffe der relativ langweilige Stoff hat doch den einen oder anderen ein wenig inspiriert, seinen Einkauf besser zu planen – und euch vor allem Lust aufs Kochen gemacht.

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